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 Junjou Romantica ~ Meine neue Liebe -- Yaoi/Shounen Ai/16 Slash

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Kurosawa
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BeitragThema: Re: Junjou Romantica ~ Meine neue Liebe -- Yaoi/Shounen Ai/16 Slash   Mo Sep 09, 2013 9:56 pm

Sry hab mit Handy geschrieben so sollte es sein:


Die FF...ist vorbei? O:

*Schlurz* Ich freue *Träne wegwisch* mich schon aufs letzte Kapitel Sad

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Kaljaღ
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BeitragThema: 13. Kapitel Meine neue Liebe   Fr Sep 20, 2013 7:01 pm

Meine neue Liebe

Der angehende Editor senkte seinen Kopf leicht nach unten, nachdem er realisiert hatte, was er eben von sich gegeben hatte.  
Honda Shoutas Herz schlug ihm bis zum Hals.  Meinte Misaki das wirklich ernst?  Konnte es wirklich wahr sein, dass er seine Gefühle erwiderte?  Doch der Blonde schüttelte den Gedanken von sich.  „Misaki, was redest du denn da?  Willst du ihn etwa so leicht aufgeben?“
Der Braunhaarige wendete sich Honda wieder zu.  Mit Tränen in den Augen sah er ihn an.  „Wozu soll ich kämpfen, wenn ich doch weiß, dass ich verloren habe?  Sie sollen ihr Glück finden und glücklich sein.“  Langsam rollten wieder einige Tränen über sein Gesicht.
„Misaki…“  Honda spürte ein starkes Stechen im Herz, als er die Tränen sah.  Er zog den Jüngeren noch enger an sich heran und küsste ihn erneut.  Im Augenblick würde er alles dafür tun, dass Misaki seinen Schmerz vergisst.
Der angehende Editor legte seine Arme um den Hals des Blonden und erwiderte den Kuss.  (Es ist besser so…)
Honda, dessen Gefühle und Verlangen langsam wieder Oberhand gewannen, konnte es kaum glauben.  Er hob Misaki an und setzte ihn auf den Tisch.  Mit seiner linken Hand glitt er unter Misakis Shirt und fuhr mit seinen Fingern sanft über dessen Haut.  Ihre Lippen lösten sich voneinander und der Blondhaarige machte sich sofort am Hals seiner Begierde zu schaffen.
Der  Braunhaarige zuckte leicht zusammen.  Erst jetzt merkte er, wie lange er auf solche Berührungen hatte verzichten müssen.  Ohne, das er es richtig wahrgenommen hatte, hatte ihm der Blonde sein Shirt ausgezogen und saß nun Oberkörperfrei da.  
Honda wanderte mit seinen Fingerspitzen langsam zu Misakis rechter Brustwarze und fing an mit ihr zu spielen.  Ein leises Stöhnen entwich dem angehenden Editor, woraufhin sich ein glückliches Lächeln auf dem Gesicht des Verursachers abzeichnete.  Der Blondhaarige fuhr nun mit seiner Zunge an Misakis Hals entlang und wanderte immer weiter nach unten.
Sein Körper wurde langsam heiß und der angehende Editor ließ sich nach hinten auf den Tisch sinken.  Die Zunge, die ihn voller Zärtlichkeit fast den Verstand raubte, hielt inne, als sie die linke Brustwarze erreichte.  Sie umkreiste sie und begann sie sanft zu liebkosen.  Misaki biss sich auf die Unterlippe, um seine Stimme zu unterdrücken.
Hondas Verlangen wuchs mit jeder Sekunde die er Misaki berührte.  Er konnte sich kaum noch beherrschen.  Nachdem die linke Brustwarze des Braunhaarigen hart war, wanderte der Blonde mit seiner Zunge weiter nach unten Richtung Bauchnabel.  Diesen umkreiste er einige Male und fuhr weiter nach unten.  Mit seiner Hand öffnete er mit geschickten Griffen den Gürtel des Jüngeren und öffnete den Knopf mit einer Handbewegung.  Hondas andere Hand machte sich noch immer an der rechten Brustwarze zu schaffen und entlockte dem angehenden Editor erneut ein leises Stöhnen.
Misaki konnte es nicht länger unterdrücken.  Er wollte mehr, mehr von diesen Berührungen.  „Hah…  U-“  Der Braunhaarige fuhr vor Schreck nach oben.  (Was wollte ich da gerade sagen?)
Der Blonde sah sein Gegenüber verwirrt an.  Er war so in seinen Rausch verfallen, dass er nichts mitbekommen hatte.
„Es tut mir leid…“  Misaki hielt sich aus Scham die Hände vor das Gesicht.  „Ich… ich kann das einfach nicht.“
Honda musste erst einmal tief Luft holen, um wieder etwas runter zu kommen.  „Nein, mir tut es leid.  Ich hätte die Situation nicht ausnutzen dürfen.  Es ist doch völlig klar, dass das nicht so einfach geht…“
„Honda-san…“
„Hier.“  Der Blonde drückte ihm sein Shirt in die Hand und ging einige Schritte zur Seite.
Der Braunhaarige stieg vom Tisch und zog sich wieder an.  „Ich denke, ich geh besser…“
„Was?  Nein!  Es ist mitten in der Nacht, wo willst du denn hin?“
„Keine Ahnung…“
„Na also, dann bleib hier.  Du kannst im Bett schlafen, ich nehme das Sofa.“
„Aber…“, begann Misaki und wollte ihm widersprechen.
„Kein aber!  Du nimmst das Bett!“, erwiderte Honda energisch.
„Okay…  Dann gute Nacht.“
„Ja, schlaf gut…“
Der angehende Editor ging ins Schlafzimmer und legte sich ins Bett.  Er zog sich die Decke über den Kopf und versuchte das, was eben geschehen war zu verdrängen.  Jetzt, wo er seine Augen geschlossen hatte, kam die Müdigkeit allmählich wieder.  Der Schlafmangel der letzten Tage setzte ihm doch ganz schön zu.  Es dauerte nur einige Minuten, da war Misaki bereits eingeschlafen und merkte daher nicht, dass Honda noch einmal ins Zimmer kam, um nach ihm zu sehen.

Schlagartig öffnete er seine Augen und richtete sich auf. Verwirrt sah Misaki sich um und überlegte in wessen Bett er hier saß.  Es dauerte nur einen kurzen Moment ehe es wie ein Blitz durch den Kopf schoss.  Der angehende Editor ließ sich zurück ins Bett fallen und vergrub sein Gesicht in seine Handflächen.  Er spürte noch immer jede Berührungen des Blonden.  (Wie konnte ich es nur so weit kommen lassen?  Was soll ich jetzt nur machen?)
Der Braunhaarige war so verzweifelt gewesen, dass er sich fast von Honda hätte trösten lassen.  Doch er war kurz vorher wieder zur Besinnung gekommen und stoppte das Ganze.  Jetzt wusste Misaki nicht wie er Honda Shouta gegenüber treten sollte.  (Am besten ich verschwinde einfach…)  Doch ehe er seinen Gedanken zu Ende denken konnte, klopfte es an der Tür und einige Sekunden später ging sie auch schon auf.
„Oh, du bist ja schon wach.“, meinte der Blonde, als er seinen Kopf ins Zimmer steckte.
„Ja…“, erwiderte der Braunhaarige.
„Ich habe Frühstück gemacht.  Wenn du soweit bist, kannst du dann ja rüber kommen.“
„Okay, werde ich machen, danke.“
„Nichts zu danken.“, sagte Honda und verschwand mit einem sanften Lächeln auf dem Gesicht aus dem Zimmer.
Der angehende Editor starrte nach einer Weile die Tür an ehe er sich aus dem Bett quälte.  (Wird wohl doch nichts mit einfach abhauen…)  „Hah…“  Misaki zog sich seine gewaschene Kleidung an und trottete in die Küche.
„Da bist du ja.  Setz dich.“, sagte Honda, der gerade dabei war die auf dem Tisch stehenden Tassen mit Kaffee zu füllen.
Der Braunhaarige tat wie ihm befohlen und setzte sich an den Platz an dem er auch schon nachts gesessen hatte.  Nachdem sich auch der Ältere gesetzt hatte, begannen Beide mit dem Frühstück.
„Wo warst du denn nun eigentlich die letzten zwei Tage?“, warf Honda fragend in die grausame Stille hinein.
„Ehrlich gesagt, ich habe keine Ahnung.“, antwortete Misaki mit gequältem Blick.
„Du hast keine Ahnung?  Du musst doch wissen wo du warst?“
„Naja, nachdem ich aus der Wohnung gestürmt war, bin ich einfach nur gerannt.  Ich habe auf nichts geachtet und irgendwann saß ich in irgendeiner Seitenstraße.  Doch ich war so am Ende, dass ich das erst am nächsten Tag realisierte, als ich wieder wach geworden bin.  Irgendwann muss ich wohl vor Erschöpfung eingeschlafen sein.“
„Hmn…“  Honda hörte dem Braunhaarigen schweigend zu.
„Ich bin dann also aus der Nebenstraße raus und fand mich in einer Menschenansammlung wieder.“, erzählte Misaki weiter.  „Diesen Bezirk kannte ich nicht, die Menschen da…  Irgendwie war es mir unheimlich.  Als mich dann so ein Kerl finster angesehen hat, bin ich rückwärts zurück in die kleine Gasse gegangen.  Da blieb ich dann in meiner Verzweiflung.  Nachts tauchten dann plötzlich irgendwelche zwielichtigen Gestalten auf und wollten meine Wertgegenstände.  Als ich ihnen jedoch sagte, dass ich nichts bei mir habe, schlugen sie mich.  Allerdings hörten sie sofort auf und rannten weg, als in der Nähe Sirenen zu hören waren.  Naja, danach wurde es mir dann doch etwas zu gefährlich und bin gegangen.  Irgendwann stand ich dann vor deiner Tür, keine Ahnung warum.  Doch wahrscheinlich, weil ich ja sonst nirgendwohin konnte…  Im Endeffekt nutze ich dich also nur aus.“
„Was redest du denn da Misaki?“, sagte der Blonde mit ernster Miene.  „Du nutzt mich doch nicht aus!“
„Hmn…“  Der angehende Editor schwieg und wendete den Blick von seinem Gegenüber ab.
„So war das also…  Diese Kerle, wenn ich die in die Finger bekomme.  Honda ballte seine Hände zu Fäusten.
„Ach, das war nichts weiter.“
„Natürlich war es das!  Aber wahrscheinlich erwischt man sie eh nie…“
„Eben, also mach dir darum bitte keine Gedanken.  Ich wurde ja auch nicht wirklich dabei verletzt.“, meinte Misaki.
„Ja… aber sag mal, was war denn mit dem Anruf?“, fragte der Blondhaarige.
„Anruf?“
„Ja, du hast mich doch vor zwei Tagen kurz angerufen und dann wieder aufgelegt.“
„Ach das…“, erwiderte er.  „Ja…  Ich habe einfach deine Nummer gewählt.  Als du dann abgenommen hast, konnte ich einfach nichts sagen und habe wieder aufgelegt.  Ich weiß nicht mal warum ich das getan habe…“
„Verstehe… hmn.  Ehrlich gesagt bin ich glücklich darüber.  Denn auch wenn du nicht das gleiche für mich empfindest wie ich für dich, so bedeute ich dir dennoch etwas.  Denn du vertraust mir. Es tut mir wirklich leid, was heute Nacht passiert ist hätte nicht passieren dürfen.  Ich hatte mich einfach nicht mehr unter Kontrolle nachdem ich dich so verzweifelt gesehen habe.  Doch das wird jetzt nicht mehr geschehen.  Denn ich will dich als Kollegen und Freund nicht verlieren Misaki.“
„Honda-san…“  Misaki sah den Blonden mit großen Augen an.  Er hatte Recht, trotz allem vertraute er Honda noch immer.
„Weißt du schon, was du jetzt ma-“, begann der Blondhaarige, wurde jedoch vom klingeln seines Telefons unterbrochen.  „Sorry, ich muss da kurz ran gehen.“
„Ja, mach nur, ich laufe schon nicht weg.“, meinte der angehende Editor scherzhaft.  Der Blonde verschwand aus der Küche und ließ Misaki allein zurück.  Dieser saß nun da und starrte auf seinen Teller.  Bilder der letzten Nacht schwirrten ihm im Kopf herum, woraufhin sich sein Gesicht leicht rot färbte.  So konnte es nicht weiter gehen.  Der Braunhaarige haute sich gegen die Wangen und schüttelte den Kopf.  (Auch wenn ich Honda-san vertraue, ich weiß wie er sich fühlt…  Ich kann ihm meine Anwesenheit nicht zumuten.  Ich muss… gehen...)
Misaki stand auf, ging in den Flur und zog sich leise seine Schuhe an.  Dann nahm er seine Tasche und verschwand aus der Wohnung.


Mit schnellen Schritten lief der Autor zum Telefon und nahm den Hörer ab.
„Misaki?“, fragte er voller Hoffnung.
„Nein, ich bin’s.“, erwiderte der Anrufer.
„Ach, Takahiro.“
„Ja…  Hat sich Misaki immer noch nicht gemeldet?“
„Nein… hat er nicht.“
„Irgendwo muss er doch sein…“, meinte der Schwarzhaarige mit besorgter Stimme.  „Er wird wohl nicht… nein.“
Usami Akihiko riss die Augen auf, als er die Worte seines Freundes hörte.  Daran hatte er bisher überhaupt nicht gedacht.  Was wenn?  Nein!  Das war einfach nicht möglich!
„Hast du noch mal bei der Arbeit nachgefragt ob die etwas wissen?“, fragte Takahiro und riss den Autor damit aus seiner Gedankenwelt.
„Nein, ich wollte später noch mal hinfahren.“, antwortete er.
„Ah, okay.“
„Was ist mit dir?  Hast du schon mit Minami alles erklären können?“
„Ja, habe ich.“, erwiderte der Schwarzhaarige.  „Wir haben uns gestern Abend zusammengesetzt und ich habe ihr dann alles erzählt.  Sie ist wirklich wundervoll.  Ich bräuchte mir keine Gedanken machen sagte sie.  Sie hätte völliges Verständnis für meine Gefühle und Gedanken, die ich hatte, nachdem ich deine Zeilen gelesen hatte.  Ihr war nur wichtig, dass ich mir über meine Gefühle sicher bin und nichts bereue.“
„Das ist doch schön.“, warf der Autor ein.
„Ja, ist es.  Ich bin ihr auch unendlich dankbar.  Jetzt muss nur noch Misaki wieder auftauchen.“
„Hmn…“
„Ich werde später vorbeikommen und schauen, wie ich dir helfen kann.  Irgendwo muss er ja sein.“
„Danke, ich werde dann gleich zum Verlag fahren.“, erwiderte der Grauhaarige.
„Ja, mach das.  Also dann, bis später.“
„Bis später.“  Usami Akihiko  legte den Hörer auf das Telefon, ging zu Couch und setzte sich.  (Wieso ist mir der Gedanke nicht schon früher gekommen?  Was ist, wenn er sich etwas antut?  Was ist, wenn er wirklich so verzweifelt ist…)  Der Autor vergrub sein Gesicht in seine Hände.  (Das darfst du nicht Misaki…  Ich brauche dich doch…)
Einige Minuten verharrte der Grauhaarige so, dann stand er ruckartig auf und marschierte Richtung Wohnungstür.  Eilig schlüpfte er in seine Schuhe und verließ mit schnellen Schritten die Wohnung.

Der Autor stieg aus seinem Auto und ging auf den Haupteingang des Madokawa Verlages zu.  Drinnen wartete er auf den Fahrstuhl.  Als dessen Türen sich dann öffneten, drang ihm eine bekannte Stimme ins Ohr.
„Hey Akihiko, lange nicht gesehen.“
„Oh Isaka.  Ja, ist schon eine Weile her.“, erwiderte der Angesprochene eher desinteressiert.  
„Was verschafft  uns die Ehre?“, fragte der Verlagschef.
„Nichts Wichtiges…“, antwortete der Schriftsteller.
„So, so.  Ah!  Hier muss ich raus.  Also dann, man sieht sich.“
„Ja.“
„Ach, eine Sache noch.  Kannst du mir mal sagen warum Misaki so plötzlich gekündigt hat?  Er machte sich doch so gut.“
Der Autor riss seine Augen auf und wollte Isaka gerade fragen, was das alles zu bedeuten hatte, doch die Fahrstuhltüren hatten sich bereits wieder geschlossen.
(Er hat… gekündigt?)  Geschockt taumelte er rückwärts gegen die Wand.  (Was hat er nur vor?)
Nachdem der Fahrstuhl erneut in einem Stockwerk anhielt, verließ Usami Akihiko diesen voller Panik und rannte aus dem Verlagsgebäude.  Er musste sofort zurück nach Hause.  Mit Takahiro wollte er jetzt noch einmal alles absuchen und wenn sie ihn dennoch nicht finden, blieb ihm nichts anderes übrig, als die Polizei einzuschalten.

Mit schnellen Schritten lief Usami Akihiko durch die Gänge zu ihrer Wohnung.  In seiner Manteltasche suchte er nach dem Schlüssel und war so in seine Gedanken vertieft, dass er beinahe in jemanden hineingelaufen wäre.
„Oh, tut mir leid.“, entschuldigte er sich und richtete seinen Blick nach vorn.  „Sie!  Was wollen sie denn schon wieder hier?“
„Ich…  Ich wollte sehen ob Misaki eventuell hier ist.“, erwiderte Honda Shouta sichtlich beunruhigt.
„Er ist nicht hier.  Seit drei Tagen schon ist er nicht nach Hause gekommen.“, sagte der Grauhaarige mit besorgter Stimme.  „Seinen Job hat er auch gekündigt…“
„Ich weiß…  Er hat mir alles erzählt.“
„Er hat ihnen alles erzählt?  Wann?“  Der Schriftsteller sah den Blonden mit Hoffnungsvoller Miene an.
„Wollen wir nicht lieber rein gehen?  Ich erkläre ihnen alles.“, meinte Honda und deutete auf die Wohnungstür.
„Sicher.“  Der Autor öffnete die Tür und beide betraten die Wohnung.
„Usagi-san!  Ich glaube Mi-“  Takahiro kam ihnen entgegen und stoppte mitten im Satz, als er den Blondhaarigen sah.
„Der Schriftsteller nickte.  „Er weiß etwas über Misaki.  Setzen wir uns ins Wohnzimmer.“
Der Schwarzhaarige sah Honda für einen kurzen Moment ungläubig an und ging dann vor.
„Was wissen sie?“, fragte der Autor ungeduldig.
„Also.“, begann der Editor.  „Misaki ist gestern plötzlich bei mir aufgetaucht.“
„Er ist bei ihnen aufgetaucht?“, fragte Takahiro und betonte dabei das Wort ihnen.
„Ja… er lag bewusstlos vor meiner Tür.“
„Warum haben sie mich nicht angerufen?“, meinte der Autor leicht verärgert.
„Ich wusste doch zuerst nicht, was überhaupt los war.  Und glauben sie wirklich er hätte gewollt, dass ich sie anrufe?  Überlegen sie doch mal.“
„Hmpf…“  Der Schriftsteller verzog sein Gesicht.  Natürlich hatte der Blonde Recht.  Misaki hätte wahrscheinlich nicht gewollt, dass er einfach so aufgetaucht.  „Wo ist er jetzt?“, wollte er dann wissen.
„Ich weiß es nicht…“, gab er als Antwort zurück.
„Was?“
„Er hat bei mir übernachtet, hat mir erzählt was vorgefallen ist und wo er war.  Heute Morgen während des Frühstücks musste ich einen Anruf entgegen nehmen.  Als ich dann wieder in die Küche kam, war er einfach weg.  Ich bin sofort nach draußen gerannt und habe nach ihm gesucht, aber er war nicht zu finden.  Ich dachte, dass er vielleicht hierher kommt und mit ihnen reden will, aber anscheinend lag ich da falsch.“  Der Blonde hatte mit Absicht den Vorfall der Nacht für sich behalten.  Es wäre sicher nicht gut gewesen wenn er davon erzählt hätte.  Weder für Misaki, noch für ihn.
„Der Autor starrte den Blonden mit großen Augen an und wusste nicht was er sagen sollte.
„Ganz so unrecht hatten sie mit ihrer Vermutung nicht.“, warf Takahiro nun ein.
„Was?“, fragte der Grauhaarige und sah seinen Freund verwirrt an.
„Naja, ich habe meinen Satz vorhin ja nicht beendet gehabt.  Ich wollte sagen, dass ich glaube, dass Misaki hier war.“
„Wie kommst du darauf?“
„Als ich vorhin hier ankam, ging ich zuerst zum Telefon.  Es hätte ja sein können, dass er angerufen hat.  Dies war zwar nicht der Fall, dafür lag neben dem Telefon ein Schlüssel.  Ich hatte plötzlich ein komisches Gefühl und bin in sein Zimmer gegangen.  Er hat wohl einige Klamotten mitgenommen.“
„Einen Schlüssel?  Etwa den Wohnungsschlüssel?“
„Ich befürchte schon.“, meinte der Schwarzhaarige mit trauriger Stimme.
„Misaki…“
„Also lag ich mit meinem Gedanken doch nicht so falsch.“, meinte der Blonde.
„Was für ein Gedanke?“, wollte der Grauhaarige wissen.
„Naja,  als wir uns darüber unterhalten haben was geschehen war,  hatte ich den Eindruck das Misaki mit der Situation überhaupt nicht klar zu kommen scheint.  Und bevor er es riskiert einen von ihnen Beiden hier irgendwo zu begegnen, würde er lieber verschwinden.  Deshalb hat er auch fristlos gekündigt.  Weil er ihnen, Usami-sensei, nicht über den Weg laufen wollte.“
Schweigen machte sich breit.  Der Autor war besorgt und wütend zu gleich.  Er hasste sich für das, was er seinem geliebten Misaki angetan hatte.  „Wo kann er nur sein…“, fragte er sich und sprach damit seinen Gedanken laut aus.
„Er will wohl irgendwohin.  Lange kann es ja noch nicht her sein das er hier war oder?  Vielleicht ist er zum Bahnhof gegangen?“, meinte Honda.
„Ja, das kann durchaus möglich sein.“, sagte Takahiro.  „Wenn er seine Sachen gepackt hat, will er sicherlich die Stadt verlassen.“
„Ja, worauf warten wir dann noch?“  Der Blonde erhob sich von der Couch.  „Fahren wir zum Bahnhof und suchen ihn!“
„Ja!  Fahren wir.“  Auch der Autor stand nun auf und ging voran der Wohnungstür entgegen.  Takahiro und Honda folgten ihm mit schnellen Schritten.

Am Bahnhof angekommen stürmten die drei Männer in die große Halle und sahen sich um.  
„Am besten wird es wohl sein, wenn wir uns aufteilen.“, sagte der Blonde.
„Ja, gute Idee.“, erwiderte der Schwarzhaarige.
Gesagt getan.  Jeder von ihnen schlug einen anderen Weg ein und machte sich auf die Suche nach Misaki.

Takahiro kämpfte sich durch die Menschenmassen.  Er sah sich jeden, der seinem Bruder auch nur ein bisschen ähnlich sah, drei Mal an.  Doch 15 Minuten waren bereits vergangen und bisher gab es keine Spur von seinem Bruder.  In dieser Menschenansammlung war es schier unmöglich jemanden zu finden.

„Hey, sie mal.“, sagte eine junge Frau zu ihrer Begleiterin.  „Ist das nicht Usami Akihiko der Autor?“
„Ja, du hast Recht, das ist er.“, erwiderte sie.  „Los, wir holen uns ein Autogramm.“
Die zwei jungen Damen gingen dem Schriftsteller entgegen und stellen sich ihm direkt in den Weg, so, dass er gezwungen war anzuhalten.
„Kö… können wir ein Autogramm bekommen Usami-sensei?“, fragte die Rothaarige etwas schüchtern.
Der Angesprochene sah die zwei Frauen mit trauriger und besorgter Miene an.  „Tut mir leid, ich habe jetzt keine Zeit.“  Ohne weiter auf sie zu achten, ging er an ihnen vorbei und setzte seinen Weg fort.
„Was war das denn?“, fragte die junge Frau mit blonden Haarschopf und sah dem Autor mit enttäuschtem und verwirrtem Blick hinterher.
„Er schien irgendwelche Sorgen zu haben, so wie es aussah.“, meinte die Rothaarige.  Ich möchte echt mal wissen, was jemand der berühmt ist und im Geld nur so schwimmt für Sorgen hat.“
„Ja, er kann sich doch alles kaufen was er will und unsereins muss sehen wie er klar kommt.“

Fast eine halbe Stunde lief Honda Shouta nun schon in der Menschenmenge umher.  Doch gab es nirgendwo ein Zeichen des angehenden Editors.  „Mensch Misaki, wo bist du nur?“, murmelte er vor sich hin.
Die Durchsage, dass ein Zug einfuhr, drang leise in sein Ohr.  Wissend, dass die Leute um ihn herum gleich in den Zug stürmen würden, bahnte er sich einen Weg nach hinten durch die Masse.  Es dauerte keine Minute, da ging es auch schon los.  Honda machte sich lang und sah sich konzentriert um.  Kurze Zeit später hatte sich die Anzahl der Menschen um über die Hälfte verringert.  Doch auch jetzt konnte er Misaki nirgendwo sehen.
Er wollte gerade weitergehen, als er im Augenwinkel einen braunen Haarschopf erblickte.  Blitzartig drehte er sich um und betrachtete ihn genau.  Es bestand kein Zweifel, es war Misaki, der mit langsamen Schritten in die Richtung des Zuges lief.  Ohne weiter darüber nachzudenken stürmte der Blonde auf ihn zu und griff nach seinen Arm, um ihn aufzuhalten.
„Misaki!“
Erschrocken drehte sich der junge Mann um und sah Honda irritiert an.
„Honda-san, wa-“
„Was machst du denn bloß?“, fiel ihm der Blonde ins Wort.  „Du kannst doch nicht einfach heimlich verschwinden.  Was glaubst du, was für Sorgen wir uns gemacht haben?“
„Wir?“, fragte Misaki verwirrt.
„Ja, wir.  Dein Bruder und Usami-sensei sind auch hier und suchen nach dir.“
„A… aber wieso?“
„Warum wohl?“, erwiderte Honda.  „Weil wir nicht wollen, dass du einfach gehst.  Komm mit zurück Misaki!“
„Nein…“, sagte der angehende Editor und senkte seinen Blick.  „Ich kann nicht.  Ich kann das einfach nicht.“
„Misaki, ich kann dich verstehen, aber hör sie doch wenigstens an.  Ich bin sicher, dass sie mit dir reden wollen, sonst wären sie doch nicht hier.“
„Hmn…“  Der Braunhaarige stand zwischen den Stühlen.  Auf der einen Seite wollte er einfach nur weg und die zwei Liebenden nicht mit ihrem Glück sehen.  Doch natürlich war es auch so, dass er hören wollte, was sie ihm zu sagen hatten.  „Ich wei-“, begann Misaki, hielt jedoch inne, als er das laute Rauschen der Lautsprecher hörte und ihm plötzlich eine bekannte Stimme ins Ohr drang.
„Mi… Misaki…“
Der angehende Editor riss seine Augen auf.  Es war wirklich sein Usagi-san der da sprach.
„Misaki, kannst du mich hören?“, fragte der Autor durch die Sprechanlage mit weinerlicher Stimme.  „Bitte hör mich an…“  Usami Akihiko stand in einem kleinen Raum, umringt von drei Frauen die ihn dahinschmelzend anstarrten.  Seine Hände zu Fäusten geballt, sprach er ins Mikrofon und wollte seinem geliebten Misaki seine wahren Gefühle mitteilen, auch wenn dabei die ganze Welt zuhören würde.
„Es tut mir wirklich leid.  Diese Worte können nicht mal annähernd Ausdrücken wie leid es mir wirklich tut.  Ich habe dir wohl nie gezeigt, was ich wirklich für dich empfinde.  Denn sonst hättest du dich nicht die ganze Zeit über mit solchen Gedanken quälen müssen.  Misaki, ich liebe Takahiro nicht und er liebt mich nicht.  Meine liebe gehört nur dir ganz allein, hörst du…  Mir ist in den letzten Tagen bewusst geworden, dass ich dich von dem Moment an geliebt habe, wo wir uns zum ersten Mal richtig gegenüberstanden.  Seither Misaki, seither warst ganz allein du meine Liebe…  Meine neue Liebe.“  Der Grauhaarige hielt einen Moment inne.  Er spürte die geschockten Blicke der Damen auf sich die hinter ihm standen, doch in diesem Moment war ihm alles egal.  Er musste Misaki sagen was er fühlte.
„Mein Verhalten der letzten Tage, ich habe es zuerst auch nicht verstanden.  Doch inzwischen weiß ich, dass es einfach nur daran lag, weil ich dir vertraue.  Ich vertraue auf deine Liebe Misaki.  In dir habe ich den einen Menschen gefunden den ich über alles liebe, mit dem ich glücklich sein kann und mein restliches Leben verbringen will.  Ich bitte dich, komm wieder nach Hause… ich liebe und brauche dich…“  Der Autor war zum Ende gekommen und stand nun regungslos da.  
Die ganze Bahnstation glich einer ausgestorbenen Stadt.  Jeder hatte diese Liebeserklärung mit angehört und einige hatten sogar Tränen in den Augen.  Natürlich wusste die Mehrheit wer da gesprochen hatte, denn man kannte ja die Stimme des Autors Usami Akihiko.
Auch Honda Shouta stand regungslos da und war überrascht über das Handeln des Schriftstellers.  Ihm war dadurch klar geworden, dass dem Autor Misaki wohl wichtiger war, als seine eigene Karriere oder irgendetwas anderes.  Nun da er dies wusste, wusste er, dass Misaki in guten Händen war und ihn jetzt leichter aufgeben konnte.
„Misaki, hast du da-“  Der Blonde hatte sich zu Misaki gedreht und unterbrach seinen Satz, als er dessen Tränen sah.
„Usagi-san…“  Der Braunhaarige war so überglücklich über die Worte seines Geliebten, dass ihm irgendwann einfach die Tränen gekommen waren.  Natürlich war nun an einfach weglaufen nicht mehr zu denken.  Er wollte jetzt nur noch zu Usagi-san und sich für sein Verhalten entschuldigen.  Als er sich umgedreht hatte und einige Schritte gegangen war, blieb er plötzlich stehen.  Nur einige Meter von ihm entfernt stand nun der Autor und sah ihn mit weinerlichem Blick an.  
Der Grauhaarige hatte Misaki und Honda auf dem Monitor einer Kamera entdeckt und war sofort zu ihnen geeilt.
„Misaki ich-“, begann der Autor.
„Es tut mir leid!“, fiel ihm der angehende Editor ins Wort.  „Es tut mir leid, dass ich an deinen Gefühlen gezweifelt habe und mein Verhalten…“
Usami Akihiko schloss die Lücke zwischen ihnen und sah dem Jüngeren mit sanften Blick an.  „Dir brauch nichts leid zu tun.  Das wichtigste ist, dass wir jetzt wissen wie wir füreinander fühlen und uns von nun an nichts mehr im Wege stehen wird.  Da bin ich mir sicher.“
„Usagi-san…  auch ich fühle wie du.  Ich liebe dich mehr als alles andere.“
Die Augen des Autors weiteten sich.  Tief im inneren hatte er es immer gewusst, aber es jetzt klar und deutlich von seinem geliebten Misaki zu hören, war einfach unbeschreiblich und machte ihn unendlich glücklich.
Beide sahen sich jetzt in die Augen und hatten scheinbar die gleichen Gedanken.  Denn sie fielen sich in die Arme und küssten sich.  Über eine Minute dauerte es bis sie sich wieder voneinander lösen konnten.  Alles um sie herum hatten sie in dem Moment vergessen und zuckten erschrocken zusammen, als plötzlich die Menschen um sie herum anfingen zu klatschen.  Der angehende Editor senkte seinen Blick und lief rot an.  Der Autor hingegen lächelte und war froh darüber, dass die Menschen ihre Liebe zu akzeptieren schienen.
Honda Shouta, der alles aus einer gewissen Ferne beobachtet hatte, freute sich für Misaki.  Sicherlich schmerzte ihm ein wenig das Herz, aber wenn er sah wie glücklich er war, machte ihn das ebenfalls glücklich.
„Misakiii!“, ertönte plötzlich eine Stimme aus der Menschenmenge heraus.  Einige Sekunden später tauchte Takahiro zwischen zwei älteren Herren auf.  „Misaki, da bist du ja!“
„Nii-san!“
„Wir haben uns solche Sorgen gemacht!“, meinte Takahiro mit ernster Miene.
„Ja ich weiß.  Es tut mir wirklich leid.“, erwiderte Misaki mit trauriger Stimme.
„Ist schon gut.  Ich bin immerhin nicht ganz unschuldig daran.“, sagte der Schwarzhaarige dann und nahm seinen Bruder in den Arm.  „Ich bin nur froh, dass wir dich gefunden haben ehe es zu spät ist.“
„Ja…“
„Lass uns nach Hause gehen.“, sagte dann der Autor und machte einen Schritt auf sie zu.
„Okay, ich will nur noch kurz mit Honda-san reden.“  Der angehende Editor deutete auf den, etwas im abseits stehenden, Blonden jungen Mann.
„Mach das, wir warten hier.“, erwiderte der Grauhaarige.
„Danke.“  Misaki drehte sich um und lief auf Honda zu.
„Scheint, als hätte sich alles geklärt.“, meinte dieser, als der angehende Editor vor ihm stand.
„Sieht wohl so aus…“, sagte der Braunhaarige mit bedrücktem Gesichtsausdruck.  „Es tut mir leid, dass ich dir so viel Kummer bereitet habe.“
„Ach, ist schon okay.  Ich bin immerhin ein Mann, da verkrafte ich das schon.  Also mach dir um mich keine Gedanken, ja?  Du solltest jetzt andere Dinge im Kopf haben.“
„Ja, da hast du wohl recht.  Trotzdem danke ich dir dafür, dass du die ganze Zeit über für mich da warst.“, erwiderte Misaki und lächelte Honda an.
„Das war doch selbstverständlich.  Ich weiß sogar, wie du dich revanchieren kannst.“, meinte der Blonde und grinste den Jüngeren an.
„Was?“
„Ja, du kommst morgen gefälligst wieder arbeiten!  Das mit deiner Kündigung kläre ich.“
„Honda-san…  Danke.“
„Dafür nicht.“, sagte er lächelnd.  „Und nun geh, du wirst sehnsüchtig erwartet.“
„Ja, dann bis morgen.“
„Bis morgen.“
Beide verabschiedeten sich und Misaki ging wieder zu seinem Bruder und dem Autor hinüber.  Gemeinsam verließen sie den Bahnhof und ließen Honda Shouta allein zurück.

Nachdem sie den Schwarzhaarigen vor seinem Hotel abgesetzt hatten, erzählte Usami Akihiko Misaki alles was zwischen ihm und Takahiro vorgefallen war.  Noch einmal entschuldigte sich der angehende Editor von ganzen Herzen für sein Denken und Verhalten.  Es tat ihm unendlich leid, dass er so an der Liebe des Autors gezweifelt hatte.  
Als das Auto zum Stehen gekommen war, legte der Grauhaarige seine Hand auf die seines Geliebten und sah ihn mit sanften Blick an.  „Misaki, es ist in Ordnung.  Denk einfach nicht mehr daran, sondern lieber an die schöne Zeit die noch vor uns liegt.“
„Ja… du hast wohl Recht.“, erwiderte er.  „Usagi-san… ich liebe dich.“  Nachdem der Braunhaarige seine Worte zu Ende gesprochen hatte, legte er seine auf die Lippen des Autors.  Der angehende Editor genoss dieses Gefühl und dessen Geschmack.  Es kam ihm vor wie eine Ewigkeit seitdem er seinen Geliebten das letzte Mal so berührt hatte.
Der Schriftsteller erwiderte den Kuss leidenschaftlich und war froh seinen Misaki wieder im Arm halten zu können.
Als sie sich dann wieder voneinander getrennt hatte, sahen sie sich in die Augen und jeder wusste in dem Moment was der andere dachte.  Beide stiegen aus dem Auto, nahmen sich an die Hand und beschritten gemeinsam den Weg zu ihrem zu Hausen.

Einige Stunden später lagen die zwei Verliebten noch immer in dem großen Bett.  Doch irgendwann richtete sich Misaki auf und machte ein bedrücktes Gesicht.
„Was ist los?“, fragte der Autor irritiert.
„Es gibt da noch etwas das ich dir erzählen muss…“
Usami Akihiko sah den Jüngeren fragend an.
Der angehende Editor seufzte, faste all seinen Mut zusammen und erzählte und beichtete alles, was mit Honda Shouta gewesen war.  Er musste es tun, keine Geheimnisse sollten mehr zwischen ihnen stehen.
Nachdem Misaki zum Ende gekommen war, schwieg der Schriftsteller einen Augenblick und lächelte dann.  „Ist schon okay.  Es ist in deiner Verzweiflung geschehen und am Ende hast du es selbst gestoppt.   Das zeigt nur, dass du mich liebst.  Mach dir keine Gedanken mehr darum, ja?  Es ist alles gut so wie es jetzt ist.“
„Usagi-san…“  Wieder einmal füllte Salzwasser die Augen des Braunhaarigen.
Der Autor wischte dem Weinenden sanft die Tränen mit dem Daumen weg und küsste ihn anschließend.  „Ich liebe dich Misaki.“
„Ich liebe dich auch Usagi-san.“, erwiderte er.  „Was ist jetzt eigentlich mit Minami?“
„Takahiro hat ihr alles erzählt.“, antwortete der Grauhaarige.  „Für sie ist es in Ordnung.  Also wird auch bei den Beiden alles wieder gut.“
„Da bin ich aber froh.“
„Ja, ich auch.“
Überglücklich über diese Nachricht kuschelte sich Misaki wieder an seinen Geliebten, woraufhin ihn dieser in seine Arme schloss. Kurze Zeit später waren beide eingeschlafen.

Am nächsten Morgen war der angehende Editor gerade dabei sich für die Arbeit fertig zu machen, als Usagi plötzlich hinter ihm stand.
„Du gehst zur Arbeit?“, fragte er ihn.
„Ja, Honda wollte sich um meine Kündigung kümmern.“, gab Misaki als Antwort zurück.
„Verstehe.  Was ist jetzt eigentlich mit ihm?“
„Wir sind Freunde und Arbeitskollegen.  Er wird damit klar und darüber hinwegkommen.“, sagte der Braunhaarige und zog sich seinen Mantel über.
„Das ist gut für ihn.“, meinte der Grauhaarige.
„Ja, das ist es.  Ich muss dann los, bis heut Abend.“
„Pass auf dich auf.“  Der Schriftsteller schloss mit zwei Schritten die Lücke zwischen ihnen und gab dem Braunhaarigen einen Abschiedskuss.
Mit einem Lächeln auf dem Gesicht verließ Misaki die gemeinsame Wohnung und freute sich auf einen normalen Tag des Alltags.
Auch Usami Akihiko sah dem angehenden Editor mit einem Lächeln hinterher.  Er war überglücklich darüber, dass jetzt alles wieder so war wie es vorher war.  Nur mit dem Unterschied, dass nun beide wussten, was der Andere wirklich für einen fühlte und sie jetzt nichts mehr trennen konnte.  Von nun an konnten sie ohne Sorgen glücklich zusammen Leben.


~ENDE~

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BeitragThema: Re: Junjou Romantica ~ Meine neue Liebe -- Yaoi/Shounen Ai/16 Slash   Fr Sep 20, 2013 8:17 pm

Also, ich möchte ehrlich sein.
Zuvor dachte ich durch deine Überschrift, dass jetzt Misaki mit Shouta und Usagi mit Takahiro zusammen kommen würden. Deswegen hatte ich ein sehr... unangenehmes Ende erwartet.
Doch stattdessen habe ich vor Freude geheult. ICH HABE VOR FREUDE GEHEULT!!!
Mich überhaupt zum heulen zu kriegen... Respekt.
Das war wirklich *sniff* awesome :")



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BeitragThema: Re: Junjou Romantica ~ Meine neue Liebe -- Yaoi/Shounen Ai/16 Slash   Fr Sep 20, 2013 8:51 pm

waaaah ^.^
Danke^^

Naja, wenn ich ehrlich sein soll, das war volle Absicht ^^
Eigentlich hatte ich zuerst den Titel "Ich liebe dich nicht mehr!" xD

Aber naja, freut mich, dass es dir gefallen hat ^^ (:


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BeitragThema: Re: Junjou Romantica ~ Meine neue Liebe -- Yaoi/Shounen Ai/16 Slash   Sa Sep 21, 2013 8:36 am

Uhhh Usagi *total lachflash* xDDDD

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BeitragThema: Re: Junjou Romantica ~ Meine neue Liebe -- Yaoi/Shounen Ai/16 Slash   Sa Sep 21, 2013 10:19 am

ey! was fällt dir ein Usagi-san auszulachen?! xD

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BeitragThema: Re: Junjou Romantica ~ Meine neue Liebe -- Yaoi/Shounen Ai/16 Slash   So Sep 22, 2013 10:04 am

Na wenn er die lautsprecher für sowas missbraucht xDD Oh man xDDD

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BeitragThema: Re: Junjou Romantica ~ Meine neue Liebe -- Yaoi/Shounen Ai/16 Slash   So Sep 22, 2013 10:50 am

was denn, das ist doch voll süß!!! Very Happy

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BeitragThema: Re: Junjou Romantica ~ Meine neue Liebe -- Yaoi/Shounen Ai/16 Slash   Fr März 07, 2014 7:29 pm

Ich habe eben auf meiner Facebookseite eine Ankündigung gemacht =D

Zu "Meine neue Liebe" wird es eine Fortsetzung geben (:

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