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 Junjou Romantica ~ Meine neue Liebe -- Yaoi/Shounen Ai/16 Slash

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Kaljaღ
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BeitragThema: Junjou Romantica ~ Meine neue Liebe -- Yaoi/Shounen Ai/16 Slash   Sa Jul 13, 2013 10:31 am

Ich werde hier meine kleine Story zu Junjou Romantica posten.
Jedes Kapitel wird einen neuen Post bekommen, sonst wird sicher alles zu lang ^^

Hauptcharaktere sind:

Usami Akihiko
Takahashi Misaki
Takahashi Takahiro
Honda Shouta (der Erfundene ^^)

Freue mich über Feedback~

LG Kaljaღ

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Kaljaღ
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BeitragThema: 1. Kapitel ~ Koffer und Wut   Sa Jul 13, 2013 10:34 am

Koffer und Wut


„Ta… Takahiro?“  Usami Akihiko sah sein Gegenüber verwirrt und überrascht an.
„Hi!“, sagte dieser mit einem strahlenden Lächeln und winkte leicht mit der Hand.
„Was…“  Doch der Schriftsteller hielt inne, nahm sich zwei Koffer und ging zurück in die Wohnung.  „Komm erst mal rein.“
Takahiro nahm den Rest und folgte ihm hinein.  Drinnen stellten sie sein Gepäck erst einmal im Flur ab und gingen ins Wohnzimmer, um sich auf die Couch zu setzen.
„Also, was ist passiert?“, fragte er nun gerade heraus.
„Hmn?  Was soll denn passiert sein?  Darf ich nicht mal Sehnsucht nach meinen kleinen Bruder haben und dabei einen alten Freund besuchen?“, antwortete der Angesprochene.
„Nun schon, aber…“  Er musterte Takahiro und machte sich eine Zigarette an.  „Ohne Ankündigung?  So viel Gepäck?  Wie lange wolltest du denn bleiben?“
„Ähm, naja, ich weiß noch nicht so recht…  Ich wollte euch einfach mal überraschen.“  Takahiro senkte seinen Kopf ein wenig nach unten, um den Blick seines Freundes auszuweichen.
„Hmn…“  Usami Akihiko kannte Takahashi Takahiro, Misakis älteren Bruder, seine jahrelange unerwiderte Liebe ganz genau.  Er wusste wann er versuchte etwas zu verheimlichen.  Und die Tatsache, dass er plötzlich mit vollen Koffern unangemeldet vor seiner Tür stand, bestätigte nur seinen Verdacht, dass etwas nicht stimmte.  Doch konnte er ihn natürlich nicht zwingen darüber zu reden wenn er es nicht wollte.
„Wo… wo ist Misaki eigentlich?  Kommt er bald nach Hause?“, fragte Takahiro nach einer Weile.  
„Nein, er ist nicht da.  Er ist mit ein paar Kollegen vom Verlag in Osaka und wird wohl erst in zwei Wochen zurück sein.“
„Oh… dann bist du also ganz allein?“
„Nun, jetzt doch wohl nicht mehr, oder?“
„Ja, stimmt…  Schade, ich habe Misaki schon solange nicht mehr gesehen.“
„Wenn du vorher angerufen hättest, wäre dein Weg nicht umsonst gewesen.“, meinte der Schriftsteller und drückte seine Zigarette aus.
„Umsonst?“, entgegnete ihm sein Freund mit ungewöhnlich lauter Stimme, was ihn selbst kurz zusammenzucken ließ.  Dann sprach er flüsternd weiter.  „Der war ganz bestimmt nicht umsonst!“
„Hast du was gesagt?“
„Was? Äh nein, nichts…“, antwortete er und senkte seinen Blick.  Takahiro wusste, dass er vor seinem Freund nichts verbergen konnte, deshalb musste er vorsichtig sein.
Nun herrschte eine qualvolle, fast schon unerträglich Stille.  Nach einigen Minuten erhob sich dann der Hausherr und machte sich daran in der Küche Kaffee zu kochen.
„Ich mache uns erst einmal Kaffee.  Danach zeig ich dir, wo du den ganzen Kram hinstellen kannst.“
„Okay, danke Usagi!“
„Nichts zu danken!“, erwiderte er lächelnd.

„So, hier ist dein Zimmer!“
„Waah, so rosa…“
„Ja, wir lieben diese Farbe einfach.“
„Misaki etwa auch?“  Takahiro sah den Schriftsteller überrascht an.
„Ganz besonders er.“, antwortete er grinsend.  Natürlich entsprach dies nicht ganz der Wahrheit, aber Misaki war ja nicht hier um etwas anderes zu behaupten.
„Hmn… und sauber ist es hier ja echt überall.“
„Sicher!  Misaki ist ja auch eine klasse Hausfrau!“
„Du hast doch so viel Geld, wieso holt ihr euch keine Haushälterin?“, fragte der schwarzhaarige während er sein Gepäck ins Zimmer trug.
„Nein, ich habe es zwar schon einmal vorgeschlagen, doch Misaki meinte, dass er es lieber selbst machen will.“  Eigentlich war es genau andersrum der Fall. Usagi wollte nicht das in der Wohnung irgendwelche Frauen herumschleichen und ihre Zweisamkeit störten.  Deshalb blieb dem armen Misaki nichts anderes übrig als alles selbst zu machen.
„Ja, mein kleiner Bruder war schon immer so.  Ich freue mich echt, dass ihr zwei euch so gut versteht.  Immerhin könnte Misaki auch alleine wohnen.  Aber zu weit ist es doch irgendwie schöner.  So, alles verstaut.  Ähm soll ich heut kochen?“
„Hmn?“  Er sah seinen Freund fragend an.  Erst jetzt war er wieder richtig anwesend, denn bis vor ein paar Sekunden durchlebte er einen herrlichen Tagtraum.  „Ach, ja mach nur.  Ich muss später noch arbeiten und hätte dafür eh keine Zeit.“
„Okay, dann schaue ich gleich mal nach was alles da ist und gehe, wenn es sein muss, noch einkaufen.“
Beide gingen ins Wohnzimmer zurück.  Der Schriftsteller machte es sich auf der Couch bequem und zündete sich erneut eine Zigarette an.  Sein Freund hingegen war dabei in die Küche zu gehen, als plötzlich sein Handy klingelte.
„Willst du nicht ran gehen?“, fragte Usagi, als er sah wie Takahiro sein Telefon anstarrte.
„Äh, nein.  Ist nicht so wichtig!“, antwortete er hastig, drückte den Anrufer weg und steckte es zurück in die Hosentasche.

„Also, ich gehe dann eben zum Supermarkt.  In einer Stunde bin ich wieder da.“
„Ja, bis später.“  Usagi zog kräftig an seiner Zigarette und atmete einigen Sekunden später wieder aus.  Nun war er wieder allein in dieser riesigen Wohnung.  Nach 5 Jahren wohnten er und Misaki noch immer da wo alles Begann.  Hier fühlten sie sich einfach wohl und hier waren sie zu Hause.  (Vielleicht… vielleicht wäre eine Haushälterin ja doch besser.  Es würde ja reichen, wenn sie zweimal in der Woche käme.)  Er wusste genau was er jedes Mal von seinem Geliebten abverlangte, wenn dieser sich neben der Arbeit auch noch um den ganzen Haushalt kümmern musste.
Ganz in Gedanke versunken hörte er nicht wie das Telefon klingelte.  Erst als der Anrufbeantworter ansprang und eine allzu bekannte Stimme den Weg in sein Ohr fand, schreckte er plötzlich hoch.
„Hey, blöder Usagi!  Wo steckst du denn schon wieder?  Ich sagte dir doch, dass ich um diese Uhrzeit anrufen würde…“
Usami Akihiko stürmte zum Telefon und riss den Hörer an sich.  „Misaki!“
„Sieh an, bist ja doch da!“, sagte er verärgert.
„Natürlich bin ich da!  Wo sollte ich auch sonst sein?“
„Gute Frage…“, erwiderte er nachdenklich.  „Na egal…  Und fühlst du dich einsam ohne mich?“, fragte Misaki mit frechem Unterton.
„Wieso sollte ich, wo ich hier doch so netten Besuch habe?“, gab Usagi lässig zurück.
„Waaas?“, schnaubte er.  „Erzähl doch nicht!  Sicherlich hast du schon allen möglichen Unsinn angestellt.
„Nein wirklich!  Er kocht sogar später für uns etwas Leckeres.“, sagte der Schriftsteller nun neckisch.
„Haa?  Wer?  Du lässt doch sonst nie jemanden in die Wohnung wenn es nicht sein muss.  Also sag schon!  Wer ist es?“
„Sag mal…  Kann es sein das du eifersüchtig bist?“
„Was?  Ich doch nicht!“, protestierte Misaki.
„Doch, das bist du.  Wie niedlich.  Aber du brauchst keine Angst zu haben, es ist ja nur Takahiro.“
„Mein… was?  Mein Bruder?  Wieso?  Warum kommt er wenn ich nicht da bin?“, bombardierte er Usagi mit Fragen.  
„Das weiß ich leider auch noch nicht.“, erwiderte er nun mit ernster Stimme.  „Er stand heute auf einmal vor der Tür mit seinem gesamten Haushalt.  Zumindest wüsste ich sonst nicht, was in den Koffern und Taschen drin sein könnte.  Als ich ihn fragte, meinte er nur, er wollte uns überraschen.  Sicher ist irgendetwas vorgefallen, doch er wollte mir nichts sagen.“
„Ich komme sofort nach Hause!  Mit mir wird er sicher reden!“, platze es aus ihm heraus.
„Nein!  Das brauchst du nicht.  Bleib wo du bist Misaki!“
„Aber ich-“
„Wiedersprich mir nicht!“, sagte er mit lauter, wütender Stimme.  „Ich werde es wohl alleine schaffen meinem Freund zu helfen!“
„U… Usagi-san… warum bist du jetzt so wütend?  Ich wollte doch nur…“
„Ich…  Tut mir leid.  Wir reden ein anderes Mal weiter.  Bleib einfach wo du bist Misaki.  Gute Nacht.“

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Zuletzt von Kaljaღ am Do Sep 05, 2013 12:04 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: 2. Kapitel ~ Seltsame Gedanken   Sa Jul 13, 2013 10:36 am

Seltsame Gedanken


„Wa… was war denn das jetzt bitte?“  Nachdem sein Gesprächspartner einfach aufgelegt hatte, starrte Misaki nun ungläubig sein Handy an.  
„Ich meine wieso…  Ich soll ihm nicht widersprechen?  Dieser Idiot!“  Schimpfend warf er sein Handy auf den Tisch und schmiss sich auf sein Bett.  (Warum war er auf einmal so wütend? Ich dachte doch nur, dass mein Bruder vielleicht mit mir reden würde…  Er wird doch nicht?  Nein…!)  „Aaaah“  Er sprang aus dem Bett und machte sich daran aus dem Zimmer zu gehen.  Doch kurz vor der Tür blieb er abrupt stehen.  „Ach… Honda-san wird mich ja doch nicht gehen lassen.“  Nach dieser Erkenntnis drehte er sich um und ließ sich mit einem lauten Seufzer zurück auf sein Bett fallen.
Inzwischen war Misaki 25 Jahre alt und wie es das Schicksal so wollte, kam er durch seinen Nebenjob im Verlag auf den Gedanken, dass es sicherlich Spaß machen würde, als Editor zu arbeiten.  So begann er, nach seinem Studium eine Ausbildung zum Editor, bei dem Verlag, wo sein Geliebter Usagi-san unter Vertrag stand.  Und nun war er mit Kollegen wegen einer Messe und einigen anderen Terminen in Osaka.
„Aber…  er kann ihn doch nicht mehr…  Wir sind doch schon solange zu-“    
„Misakiii?  Kann ich reinkommen?“  Eine männliche Stimme drang durch die Tür.
„Äh…“  Wie der Blitz richtete Misaki sich auf und wischte sich die Tränen, die begonnen hatten seine Augen zu füllen, mit den Händen weg.  „Ja, komm rein Honda-san.“
Die Tür öffnete sich und hinein kam ein sportlicher und gutaussehender junger Mann mit schulterlangen blonden Haaren.  Seine grünen Augen leuchteten in dem grellen Licht der Deckenbeleuchtung.
„Hey, ich wollte mit dir nochmal alles für morgen durchgehen.“, meinte er und setzte sich an den kleinen Tisch.
„Gute Idee!“, erwiderte Misaki und setzte sich seinem Kollegen gegenüber.  (Das wird mich etwas ablenken.)
„Hmn?  Ist etwas passiert?“
„Was?  Nein, was sollte denn schon passiert sein?“
„Deine Augen sind ganz rot Misaki.“, antwortete er mit leicht besorgter Stimme.  „Hast du etwa geweint?  Ärger mit Usami-sensei?“  Er tätschelte seinem Gegenüber den Kopf.
„Wa… nein!“, erwiderte er protestierend.  „Ich habe weder geweint noch ärger mit Usagi-san.  Und jetzt nimm endlich deine Hand von mir weg und mach dir lieber um dich anstatt um mich sorgen!“
„Ist ja gut, ich sag ja schon nichts mehr…“
Honda Shouta war 2 Jahre älter als Misaki und hatte als Editor schon einen sehr guten Ruf.  Wegen seines guten Aussehens war er bei den Frauen heiß begehrt.  Doch zu Misakis Leidwesen, war er vom anderen Ufer und liebte es ihn zu necken.  Darüber hinaus machte sich sein Kollege immer unnötige Gedanken um ihn, anstatt auf seine eigene Dummheit zu achten.
„Und so etwas muss ausgerechnet mein Vorgesetzter sein, hah…“, murmelte Misaki vor sich hin.
„Hast du was gesagt?“  Sein Gegenüber sah ihn fragend an.
„Nein, habe ich nicht.  Und jetzt zeig mal her den Kram hier.“
„Also, ich habe mir das so vorgestellt.“, begann Honda.


Noch immer stand Usami Akihiko regungslos vor dem Telefon und fragte sich, was er da gerade getan hatte.  Er war doch so froh gewesen, endlich die Stimme seines Geliebten hören zu können und dann gerät er so derart außer Kontrolle?  
„Warum nur…?“  Seine Hände ballten sich zu Fäusten.
Die Tür ging auf und ein heiteres „Ich bin wieder da!“ kam ihm entgegen geflogen.
„Willkommen zurück.  Das ging ja schnell.“, meinte er noch immer etwas benommen.
„Schnell?“, fragte der Heimgekehrte verdutzt.  „Hast du schon mal auf die Uhr gesehen?  Ich war geschlagene 2 Stunden weg!“
„Oh…  Kam mir gar nicht so lang vor.“  2 Stunden?  Hatte er wirklich über eine Stunde vor dem Telefon gestanden?
„Ist alles okay bei dir Usagi-san?  Du siehst so blass aus.“, fragte Takahiro und ging einige Schritte auf seinen Freund zu.
„Ja, alles in bester Ordnung.“, log er und drehte sich rasch um.  „Ich geh dann mal weiter arbeiten.  Ruf mich wenn das Essen fertig ist.“
„Ja… okay.“, erwiderte er noch, ehe der Autor hinter der Tür verschwunden war.  „Hmn…  Naja, dann werde ich mich jetzt mal ans kochen machen.  Es ja schon so spät!  Nun aber schnell!“

An der Tür lehnend hatte der Autor nun den Geschmack von Blut im Mund.  Er hatte sich auf die Unterlippe gebissen, womit er sich selbst für seine Dummheit bestrafen wollte.  Ans arbeiten konnte er jetzt nicht denken, viel zu viele Gedanken gingen ihm durch den Kopf.  Warum war er Misaki nur so angegangen?  Etwa weil es um Takahiro ging?  Doch weshalb?  Seine Gefühle für ihn hatte er doch schon lange hinter sich gelassen, er liebte jetzt schließlich Misaki.  Doch vielleicht, vielleicht war es ja normal sich um seine erste große Liebe derartige Gedanken zu machen.  Immerhin kannte er Takahiro in und auswendig und immer, wenn dieser Probleme hatte, kam er zu ihm, um mit seinem besten Freund darüber zu reden.  Da war es also nicht verwunderlich, dass der Schriftsteller ihm auch jetzt zur Seite stehen wollte, egal was es sein möge.
Langsam legte sich seine Verwirrung und er bekam wieder einen klaren Kopf.  (Ich rufe Misaki am besten später noch einmal an, um mich zu entschuldigen und es ihm zu erklären.)
Mit diesem Entschluss macht er sich nun doch an die Arbeit und wartete sehnlichst darauf, dass es bald Essen geben würde.

„Wow Takahiro, du kannst ja genauso gut kochen wie Misaki!“
„Natürlich!  Was denkst du denn von wem er es gelernt hat?“, meinte er lachend.
„Jetzt wo du es sagst… hmn.“, erwiderte Usagi nachdenklich.  (Dann hat er wahrscheinlich alles was er kann von Takahiro…?)  Er schüttelte seinen Kopf, um die seltsamen Gedanken, die ihm kamen schnell wieder loszuwerden.  „Danke für das Essen.“, bedankte sich der Schriftsteller und erhob sich.
„Bist du schon fertig?  Du hast doch kaum etwas gegessen.“, sagte Takahiro etwas enttäuscht.
„Ja, tut mir leid.  Doch ich bin nicht besonders hungrig.“, gab er zurück und lief in Richtung seines Arbeitszimmers.
„Musst du noch arbeiten?“, fragte der schwarzhaarige seinen Freund.
„Ja…“
„Schade, ich dachte wir könnten…“
„Hmn?“  Usagi drehte sich um und sah Takahiro fragend an.  „Was könnten wir?“
„Äh…“  Er sah etwas verlegen zur Seite.  „Ich dachte, wir könnten uns etwas unterhalten, aber die Arbeit geht natürlich vor.  Ich werde einfach noch den Abwasch erledigen und dann etwas fernsehen.“
„Wenn du reden willst, kann ich natürlich auch-“, begann der grauhaarige.
„Nein, nein.  Schon gut.  Wir können ja auch ein anderes Mal etwas reden.  Bin ja noch ein paar Tage da…  Mach lieber deine Arbeit fertig.“, sagte er mit einem Lächeln.
„Sicher?“, fragte Usagi zur Sicherheit noch einmal nach und musterte seinen Freund.
„Ja, kein Problem.“, gab er als Antwort zurück und stand auf, um den Tisch abzuräumen.
„Hmn…“  Der Autor drehte sich wieder um, ging die Treppe hinauf zu seinem Arbeitszimmer und ließ einen schweigenden Takahiro zurück.  Natürlich wäre er gerne da geblieben um mit seinem Freund zu reden, denn schließlich wollte er ja wissen was vorgefallen war.  Doch für ihn gab es jetzt noch etwas Wichtigeres und das war Misaki.  Er wollte ihn jetzt sofort anrufen.  Mittlerweile war es kurz nach 21 Uhr und er würde jetzt sicher in seinem Hotelzimmer sein.  Also ging er mit schnellen Schritten zum Telefon hinüber, nahm den Hörer ab und wählte eilig Misakis Nummer.  Es klingelte eine ganze Weile.  Er wollte schon auflegen, als doch noch jemand abnahm.  
„Misaki…“, hauchte er mit zärtlicher Stimme in den Hörer.
„Ähm, nein sorry...“, erwiderte die Person am anderen Ende der Leitung.  „Hier ist nicht Misaki."

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Zuletzt von Kaljaღ am Do Sep 05, 2013 12:04 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: 3. Kapitel ~ Die Lüge   Sa Jul 13, 2013 10:37 am

Die Lüge


„Ähm, nein sorry… hier ist nicht Misaki.“  Noch einmal hallten diese Worte in seinem Kopf wieder.
„Wa…“  Usami Akihiko starrte den Hörer seines Telefons verwirrt an.  Nicht Misaki?  Hatte er etwa die falsche Nummer gewählt?  Nein, das hatte er nicht, sie war richtig.  Doch wer war dann ans Telefon gegangen?  Er legte den Hörer wieder an sein Ohr und holte tief Luft.
„Wo ist Misaki?  Und wer sind sie?“, fragte er und versuchte ruhig zu bleiben.
„Mein Name ist Honda!  Honda Shouta!  Ich bin Misaki-kuns Vorgesetzter.“, gab der Andere als Antwort.
„Ach sie…  Und wo ist Misaki?“, fragte der Autor erneut.
„Nun, er schläft.  Wir haben über die Arbeit gesprochen.  Als wir damit fertig waren, haben wir noch etwas getrunken.  Er schien mir irgendwie niedergeschlagen und bedrückt.  Jedenfalls ist er vor etwa 10 Minuten eingeschlafen.“
„Verstehe…“
„Hören sie Usami-sensei, das sind sie doch, oder?  Mich geht das alles zwar nichts an, aber…“
„Aber?“, fragte der Autor etwas gereizt.
„Misaki ist so ein lieber und netter Junge.  Mir gefällt es überhaupt nicht wenn ich einen meiner Kollegen so niedergeschlagen und weinen sehen muss.  Auch wenn er es wirklich gut verstecken kann.“
„Und, was wollen sie mir damit jetzt sagen?“
„Nun, dass sie aufpassen sollten, nicht das er ihnen noch vor der Nase weggeschnappt wird, wenn sie ihn schlecht behandeln.“
Der Schriftsteller riss seine Augen auf und musste sich beherrschen um nicht die Fassung zu verlieren.  „Was wissen sie denn schon?“, fragte er kühl.
„Nun ja, ich denke genug…“, erwiderte Honda.
„Hmpf… ich denke, ich werde jetzt auflegen und es morgen noch einmal versuchen.“
„Ja, ist sicherlich eine gute Idee. Na dann, gute Nacht.“
„Gute Nacht…“, gab er zurück und legte auf.
Der Hörer fiel zu Boden.  Der Autor legte seine rechte Hand auf das Gesicht, ging zu Couch hinüber und ließ sich darauf fallen.  Was hatte er bloß getan?  Warum musste er nur so reagieren?  Niedergeschlagen und bedrückt hatte Honda-san gesagt.  Usami Akihiko konnte sich leider nur zu gut vorstellen, was in dem Kopf seines Geliebten vorging.  Er musste dieses Missverständnis so schnell wie möglich aus der Welt schaffen.  Vielleicht wäre es auch langsam an der Zeit Takahiro über ihre Beziehung aufzuklären.  Dann müsste sich Misaki wegen ihm nicht mehr solche Gedanken machen.
„Hah…  ich sollte schlafen gehen und morgen früh gleich Misaki anrufen.  Arbeiten geht jetzt eh nicht mehr…“
Er öffnete die Tür seines Arbeitszimmers und blickte ins dunkle.  Wie es aussah, war Takahiro wohl auch schon schlafen gegangen.  Dann lief er den kurzen Weg in sein Schlafzimmer, der ihm wie eine Ewigkeit vorkam und ging hinein.  Drinnen betrachtete er das viel zu große Bett und fühlte sich plötzlich allein und einsam.  Seufzend stieg er in das Bett und kuschelte sich in die Decke ein, natürlich mit Suzuki-san im Arm.  Er brauchte jetzt einfach etwas zum Festhalten.  (Nicht das er ihnen noch vor der Nase weggeschnappt wird, wenn sie ihn schlecht behandeln.“  Hmpf, als wenn ich so etwas zulassen würde!)  Auch wenn dem Autor nicht danach war, dauerte es nicht lange und er war eingeschlafen.

Als er seine Augen öffnete, musste der angehende Editor erst einmal überlegen, wo er war und was gestern passiert gewesen war.  Dann viel es ihm wieder ein.  
Da Misaki so bedrückt wirkte, hatte sein Arbeitskollege und Chef einfach kurzer Hand beschlossen, nach der Arbeit etwas über den Durst zu trinken und hatte Sake und Bier auf das Zimmer bestellt.  Und weil Misaki nicht viel Alkohol vertrug, musste er wohl relativ schnell eingeschlafen sein.
„Honda-san muss ich ins Bett gebracht haben.  Aah… mein Kopf“, jammerte er mit leiser Stimme.  Er richtete sich auf und fühlte sich mit einem mal so fröstelig.  Als er an sich hinunterblickte, stellte er erschrocken fest, dass er bis auf seiner Unterhose nichts mehr an hatte.  Misaki hörte plötzlich ein rascheln neben sich und sah nach rechts.  Ihm stockte der Atem.  
„Ho…  Ho…“, stotterte er ohne richtig sprechen zu können.  Neben ihm lag sein Vorgesetzter, genau wie er selbst nur in Unterhose und schlief friedlich.
Der braunhaarige wich zurück, fiel rückwärts aus dem Bett und landete unsanft mit einem dumpfen Knall auf dem Boden.  Die allermöglichsten Gedanken schossen ihm nun durch den Kopf.  
(Habe ich etwa…?  Nein!  Das kann nicht sein!  O… oder etwa doch?)  An den gestrigen Abend konnte er sich nicht mehr erinnern.  Vielleicht hatte er sich ja wirklich in seiner Verzweiflung an seinen Chef geklammert und war am Ende gar mit ihm im Bett gelandet?  Doch so etwas würde er doch niemals tun!  Wie sollte er denn dann seinem Geliebten Usagi-san unter die Augen treten?  (Das… das kann einfach nicht sein!)
Gerade, als er den schlafenden Honda aufwecken wollte, um zu fragen, was nun gestern gewesen war, klingelte plötzlich sein Handy.  Misaki zuckte zusammen, denn an dem Klingelton erkannte er den Anrufer sofort.  Mit ängstlicher Miene ging er zum Tisch, auf dem sein Telefon lag hinüber und nahm es in die Hand.  Bevor er abnahm, starrte er noch einen Moment lang das Display an.
„Ja?“, sagte er knapp.
„Misaki?“, fragte der Andere.
„Ja, ich bin’s, Usagi-san.“
„Oh, gut.  Ich habe gestern Abend schon einmal angerufen u-“
„Äh, tut mir leid!“, unterbrach Misaki ihn rasch.  „Ich war so müde und… und bin etwas früher ins Bett.“
„Verstehe…“, erwiderte der Autor nach kurzem schweigen.
„Wa… was gibt es denn so wichtiges, dass du schon so früh anrufst?  Es ist doch gerade mal kurz nach 7 Uhr.“
„Nun ja, ich wollte mit dir noch einmal über gestern reden.“
„Gestern?“, fragte der Kleine verwirrt.
„Hast du das etwa vergessen?“, gab der Autor etwas fassungslos zurück.
„Äh…“  Misaki dachte kurz nach und plötzlich fiel es ihm wieder ein.  „Ach… ja.  Ich bin noch nicht ganz wach, tut mir leid.“
„Nein, ich sollte derjenige sein dem es lei-“
„Hey Misakiii, bist du etwa schon wach?  Komm doch noch etwas ins Bett zum Kuscheln.“, schallte es plötzlich von der anderen Seite des Zimmers.

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Zuletzt von Kaljaღ am Do Sep 05, 2013 12:03 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: 4. Kapitel ~ Missverständnisse   Sa Jul 13, 2013 10:38 am

Missverständnisse


Misaki drehte sich wie der Blitz um und sah seinen Vorgesetzten, der noch immer in seinem Bett lag, entsetzt an.  Warum musste er gerade jetzt wach werden?  Und wieso musste er so laut durch das Zimmer brüllen?  Wie sollte er das jetzt nur Usagi-san erklären?  Dem angehenden Editor rauchte der Kopf.
„Äh Usagi-san, dass ist ni-“
„Misaki!“, sagte der Schriftsteller mit ernster Stimme.  „Was hat das zu bedeuten?  Ich dachte, du wärst beim Trinken eingeschlafen!  Hat Honda das etwa nur so erzählt während ihr…“
„Was?“, fragte Misaki verwirrt.  (Er weiß davon?)
„Du hast mich eben ja nicht ausreden lassen.“, antwortete Usami Akihiko gereizt.  „Wie gesagt, habe ich gestern Abend schon mal versucht dich anzurufen und da ist dein Chef ans Telefon gegangen.  Er meinte, du seist eingeschlafen.“
„Ja…  Ja!“, sagte der Braunhaarige mit lauter Stimme.  „Genau so war es auch!  Ich…  Es tut mir leid, dass ich eben gelogen habe!  Wirklich… i-“
„Hey Misakiii was ist denn nun?  Es ist so kalt allein hier im Bett!  Lass mich doch nicht so lange warten!“, rief Honda erneut durch den Raum.
„Honda-san, würdest du jetzt bitte still sein und endlich gehen!“  Misaki wurde wütend.  Sein Chef wusste doch genau, dass er gerade mit Usagi-san telefonierte. Warum also machte er das?  „Usagi-san bitte glaube mir.  Da ist nichts passiert!  Er hat einfach nur in meinem Zimmer übernachtet, ich habe davon nichts mitbekommen!  Ehrlich!“
„Hmpf…“  Der Autor wusste nicht, was er denken sollte.  Eigentlich wollte er sich bei seinem Geliebten entschuldigen.  Doch jetzt platze ihm fast wieder der Kragen.  „Ich hätte nicht anrufen sollen…“
„Usagi-san?“
„Ich wollte mich für mein Verhalten gestern entschuldigen und dir sagen, dass du dir keine Gedanken machen brauchst.  Denn ich weiß ja nur zu gut, was in deinem Kopf vor geht…  Also bitte, mach dir keine Sorgen wegen Takahiro…  Misaki ich liebe dich!“
„Usagi-san!  Usagi-san?  Usa-”  Misaki starrte sein Handy an.  (Er hat aufgelegt…  Was war das denn für eine Stimme?  Wieso klang er nur so?  Ich muss… ich muss sofort nach Hause!)  Eiligst zog er sich an und begann seine Tasche zu packen.
„Misaki?  Was hast du vor?“, fragte der Blondstopf, der noch immer im Bett lag, verwirrt.
„Ich packe!“
„Ja, das sehe ich.  Aber warum, das will ich wissen!“
„Ich muss zurück!  Ich muss sofort zu Usagi-san!“, sagte Misaki entschlossen.
„Das geht nicht!“, warf Honda ein.
„Weißt du wie egal mit das gerade ist?  Ich werde trotzdem gehen!“  Er verschloss seinen Koffer, nahm seine Tasche und marschierte geradewegs auf die Tür zu.
„Ich sagte, das geht nicht!“  Honda war aus dem Bett gesprungen und drückte Misaki, der vor Schreck alles fallengelassen hatte, an die Tür.  
„Wa… was soll das?“, fragte der Braunhaarige mit zitternder Stimme.
„Ich kann dich nicht gehen lassen!  Ich kann nicht…“  Der Blonde kam Misaki immer näher und es trennten sie nur noch wenige Millimeter voneinander.

   
„Usagi-san, bist du scho-“  Er verstummte.  
Takahiro hatte die Tür des Arbeitszimmers geöffnet, um nachzusehen ob sein Freund schon wach war.  Tatsächlich war es so, allerdings hatte der Schwarzhaarige ein komisches Gefühl, als er den Autor regungslos mitten im Zimmer stehen sah.
„Usagi-san?  Was hast du denn?“, fragte er ihn, während er zu ihm hinüber ging.  
Doch er bekam keine Antwort, der Schriftsteller war völlig weggetreten.  Erst als Takahiro seine Hände auf das Gesicht seines Freundes legte und noch einmal leise seinen Namen aussprach, kam er langsam wieder zu sich.
„Ta… Takahiro…“, sagte Usagi mit beinahe weinerlicher Stimme.
„Usagi-san, ist alles in Ordnung?“, fragte der schwarzhaarige besorgt.
„Was?  Ja!  Ja, alles okay.  Ich habe nur über etwas nachgedacht.“, antwortete er mit einem aufgezwungenen Lächeln.
„Bist du dir wirklich sicher?“
„Ja, tut mir leid, dass du dir Sorgen machen musstest.“
„Nein, schon okay…  Also, ich wollte nur Bescheid sagen, dass das Frühstück fertig ist.“
„Ah danke.  Ich komme dann gleich.“
„Gut, ich gehe dann schon mal…“, meinte Takahiro und verließ das Zimmer wieder.  Es wurmte ihn ein wenig, dass ihm sein Freund nichts erzählen wollte.  Denn natürlich wusste er, dass irgendetwas nicht stimmte.  Doch er selbst war ja kein Deut besser und konnte sich deshalb auch nicht beschweren.

Usami Akihiko legte seine Hand auf die Stirn.  „Ich muss besser aufpassen…“, ermahnte er sich selbst und setzte sich erst einmal auf die Couch.  
Natürlich konnte er seinem Freund nichts von seinen Problemen erzählen, solange dieser nicht wusste, dass Misaki und er ein Paar waren.
Wieso nur hatte Misaki ihn angelogen, wenn doch nichts passiert gewesen war?  Diese Frage ließ dem Schriftsteller keine Ruhe.  Es war ja nicht so, dass er seinem Geliebten nicht vertrauen würde.  Er verstand es einfach nur nicht.
Was aber anscheinend der Wahrheit entsprach, war die Aussage von Misakis Vorgesetzten.  Denn er schien es richtig darauf anzulegen, den Autor wütend und eifersüchtig machen zu wollen.
(Ich muss unbedingt mit Misaki redet und zwar ohne, dass irgendwer in der Nähe ist.)  Mit diesem Gedanken ging Usagi aus seinem Arbeitszimmer und zwang sich zu einer freundlichen Miene.
Takahiro wartete bereits mit dem Frühstück auf ihn und nicht anders zu erwarten, war der Tisch reichlich gedeckt.  Usagi setzte sich an seinen Platz und nahm erst einmal einen großen Schluck Kaffee aus seiner Lieblingstasse.  (Hmn, schmeckt irgendwie genauso wie der von Misaki…  Als wäre er nur eine Ko-)  Er verschluckte sich.  Was war das nur für ein Gedanke, den er da eben gehabt hatte?
„Usagi-san?“, sprach Takahiro seinen Freund an, da er gemerkt hatte, dass dieser mit seinen Gedanken schon wieder ganz woanders zu sein schien.
„Äh, ja?“
„Hast du heute etwas Zeit?  Dann könnten wir vielleicht etwas zusammen unternehmen.“
„Ja sicher, das können wir gerne machen.“, antwortete er.
„Das freut mich.“, erwiderte der Schwarzhaarige mit einem Lächeln.
„Gibt es irgendetwas wo du gerne hin möchtest?“
„Um ehrlich zu sein, ja.“, sagte Takahiro etwas verlege.
„Und wohin?“, fragte der Autor neugierig.
„Ähm naja, in den neuen Vergnügungspark!“
„In den neuen Vergnügungspark?“, fragte Usagi überrascht und fing an zu lachen.  „Bist du dafür nicht schon zu alt?“
„Dafür ist man doch nicht zu alt!“, erwiderte er mit aufgeplusterten Wangen.
„Hahaha, tut mir leid.  Aber die Vorstellung, dich wie ein kleines Kind in einem Vergnügungspark herumlaufen zu sehen, ist einfach zu süß.“
„Usagi-san!“  Takahiro sah rasch zu Seite, als er merkte wie sich langsam sein Gesicht rot färbte.  Doch er war froh, dass sein Freund nun nicht mehr diesen schmerzhaften Gesichtsausdruck hatte.
„Okay, wann wollen wir denn los?“, fragte der Lachende nun.
„Sobald wir hier fertig sind, wenn das okay ist.“
„Ja okay, so machen wir es.“, erwiderte Usagi mit einem Lächeln.


„Mensch Honda-san, musstest du mich so erschrecken?“, seufzte Misaki, als er sich auf das Bett setzte.
„Entschuldige, aber die Situation war irgendwie so passend.“
Kurz bevor sich ihre Lippen berührt hätten, fing Honda plötzlich an zu lachen.  Er wollte seinen Kollegen einfach nur ein klein wenig necken und fand dessen Gesichtsausdruck einfach zu komisch.
„Du hättest mich auch anders aufhalten können!“, murrte er.  „Du immer mit deinen blöden Scherzen!“
„Scherzen?“, flüsterte der Blonde und sah mit einem gequälten Blick zur Seite.  „Es tut mir leid!  Aber du weißt doch ganz genau, dass du nicht einfach abhauen kannst.  Wir brauchen dich hier!“
„Ja, ich weiß…“, stimmte ihm Misaki wiederwillig zu.  „Ich habe wohl etwas überreagiert.  Doch immerhin bist du nicht unschuldig daran!  Du musstest hier ja unbedingt durch die Gegend brüllen als ich mit Usagi-san telefoniert habe.“
„Ich wollte ihn einfach nur ein wenig ärgern nachdem ich dich gestern so gesehen hatte.“
„Und hatte ich dir gestern nicht gesagt, dass du dir um mich keine Sorgen machen brauchst?“, entgegnete ihm der Braunhaarige.
„Ist ja gut…“, erwiderte Honda und stand auf.  „Ich geh mich mal umziehen.  Wir treffen uns dann in 20 Minuten unten in der Lobby, okay?“
„Ja, bis gleich.“
Als sein Chef die Tür hinter sich geschlossen hatte, holte Misaki sein Handy aus der Tasche und rief bei sich zu Hause an.
„Hier bei Usami.“
„Hmn?  Nii-san?“, fragte Misaki vorsichtig.
„Misaki?“
„Ja, ich bin’s.“, bestätigte er.
„Oh, schön dich zu hören.  Wie geht’s dir?“, fragte Takahiro seinen kleinen Bruder.
„Ganz gut und dir?  Usagi-san meinte, du hättest ges-“
„Ah, tut mir Leid, aber können wir später reden?“, unterbrach er Misaki.  „Hey Usagi-san lass das doch, das kitzelt.  Weißt du Misaki, wir wollten nämlich jetzt los.  Mensch nun höre schon auf Usa-“  Doch Takahiro fing an zu lachen.
„Ähm…“  Misaki wusste nicht was er sagen sollte.  Was war da nur los?
„Es wird sicher spät, ruf am besten morgen nochmal an, ja?  Wir müssen jetzt wirklich los.“
„Warte, ich wollte doch mit Usa-“
Doch sein Bruder hatte aufgelegt.  Und schon wieder stand Misaki völlig verwirrt in seinem Hotelzimmer und hatte keine Ahnung was überhaupt los war.

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Zuletzt von Kaljaღ am Do Sep 05, 2013 12:02 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: 5. Kapitel ~ Ablenkung   Sa Jul 13, 2013 10:42 am

Ablenkung


„Ich weiß ja nicht, ob das richtig war.“, warf Takahiro nach einer Weile nachdenklich ein.
„Ach, Misaki wird das schon nicht so verbissen sehn.“
„Bist du dir da sicher, Usagi-san?  Es klang so, als wäre es wichtig.“, sagte der Schwarzhaarige besorgt.
„Ja. Mach dir nicht so viele Sorgen, er ist schließlich kein Kind mehr.“, meinte der Autor lächelnd.  „Ich werde ihm später alles erklären.“
„Du hast Recht.  Lass uns den Tag heute einfach genießen.“
Usami Akihiko und sein langjähriger Freund waren inzwischen unterwegs zum Wonderland Vergnügungspark.  Kurz bevor sie losfahren wollten, hatte Misaki bei sich zu Hause angerufen und wollte anscheinend den Autor sprechen.  Allerdings war Takahiro ans Telefon gegangen und so hatte ihm Usagi Andeutungen dazu gemacht, dass sie unbedingt los müssten und jetzt keine Zeit zum Telefonieren wäre.  Also hatte Takahiro seinen kleinen Bruder einfach abgewimmelt und aufgelegt.
Natürlich tat es dem Schriftsteller leid.  Doch er hatte seine Gedanken noch nicht wieder richtig geordnet und selbst wenn er selber ans Telefon gegangen wäre, so hätte er ja doch nicht wirklich mit ihm reden können.  Denn schließlich war Takahiro ja da gewesen und er hätte ihn wohl kaum rausschicken können, ohne irgendwelche Fragen aufzuwerfen.  Außerdem wäre er Misaki sicherlich wieder angegangen, wenn er mit ihm gesprochen hätte und das wollte er auf keinen Fall.
Der Autor verstand sich langsam selbst nicht mehr.  (Was ist nur los mir mit?)  Für ihn wäre es doch normal gewesen der Sache sofort nachzugehen, egal wer in dem Moment bei ihm war oder was er gerade zu tun hatte.  Warum also blieb er dieses Mal so ruhig?  Er hatte einfach keine Erklärung dafür.  (Mir jetzt den Kopf darüber zu zerbrechen bringt ja doch nichts.  Wenn Takahiro wieder merkt das etwas nicht stimmt, wird es auch schwierig.  Irgendwann wird er mir wohl nicht mehr glauben, dass nichts ist.  Wobei er über seine Probleme ja selbst nicht sprechen will.  Hmpf…)  Der Autor sah leicht nach rechts zu seinem Freund hinüber.  Als dieser dann plötzlich seinen Blick erwiderte, wich Usagi seinem Blick eilig aus.
   
Nach einer weiteren Stunde im Auto waren sie endlich am Ziel angekommen.
„Uwaah.  Ist das alles riesig hier.“, sagte Takahiro voller Begeisterung, als sie in die Richtung des Einganges liefen.  „Wo wollen wir denn als erstes hin?“
„Immer mit der Ruhe.“, erwiderte Usagi.  „Lass uns erst einmal die Eintrittskarten kaufen.  Danach können wir in dem Führer, den wir beim Kauf erhalten, schauen wo wir als erstes hingehen können.“
„Ich bin so aufgeregt.“
„Ja, das merke ich.“, meinte der Autor lächelnd.  „Es scheint so, als wärst du noch nie in einem Vergnügungspark gewesen.“
„Nun ja, war ich schon.“, sagte Takahiro mit leicht trauriger Stimme.  „Einmal, als Misaki noch klein war und unsere Eltern noch lebten, als Geburtstagsgeschenk.“
„Ah… mit Misaki.“  Als der Schriftsteller den Namen seines Liebsten hörte, ballten sich seine Hände wie von selbst zu Fäusten.  Doch er beschloss jetzt nicht an seine Probleme zu denken und mit Takahiro eine schöne Zeit zu verbringen.  Denn schließlich wusste er immer noch nicht, warum sein Freund so plötzlich vor seiner Tür gestanden hatte und hoffte, dass dieser ihm bald alles erzählen würde.  
Nachdem sie dann den Eintritt bezahlt hatten, machten sie sich auf den Weg zu den ersten Fahrgeschäften.  Die zwei Freunde hatten viel Spaß und genossen die Zeit die sie zusammen verbrachten sehr.  Sie fuhren mit den großen Achterbahnen, die es wirklich in sich hatten und auch mit kleineren Karussells.  Nach der wilden Fahrt mit der Wasserbahn brauchte der Autor erst einmal eine Pause.
„Meine Güte, ich glaube das ist nichts für mich.“, sagte der Grauhaarige als er sich auf eine Bank setzte.
„Hahaha.“, lachte Takahiro.  „Du bist doch kein alter Mann.  So schlimm war es doch nun auch wieder nicht.“
„Aber dieses hoch und runter, rechts und links… wenn ich nur daran denke wird mir schon ganz anders.“
Takahiro lachte noch immer und hatte inzwischen schon Tränen in den Augen.
„Nun hör schon auf.“, nörgelte Usagi.
„Entschuldige.  Lass uns was essen, okay?“
„Ja, gute Idee.“
Takahiro war froh, dass der Besuch im Freizeitpark seinen Freund ein wenig abzulenken schien.  Auch ihm selbst tat diese Abwechslung mehr als nur gut.  Er freute sich sehr darüber, dass er mal wieder etwas gemeinsam mit seinem Kindheitsfreund unternehmen konnte.
Früher hatten sie oft etwas zusammen gemacht, doch als beide anfingen zu Arbeiten und neue Leute kennenlernten änderte sich das.  Nachdem Takahiro dann seine zukünftige Frau vorgestellt hatte und der Autor sich inzwischen mehr mit Misaki beschäftigte, sahen sie sich so gut wie gar nicht mehr.  Nach dem Umzug nach Osaka, der plötzlich nach der Hochzeit stattfand, telefonierten sie sogar nur noch ab und an.  Dabei war der Schriftsteller doch immer so anhänglich gewesen und jetzt schien von dieser Zeit nichts mehr da zu sein.  Dies stimmte den Schwarzhaarigen irgendwie traurig.
„…wollen wir als nächstes hin?“
„Hmn?“
„Wo wollen wir als nächstes hin?“, fragte der Autor erneut.
„Ah.  Ich war in Gedanken, entschuldige.“, erwiderte Takahiro.  „Als nächstes?  Hmn, entscheide du!  Immerhin haben wir bis jetzt nur das gemacht, was ich wollte.“
„Hmn.  Dann gehen wir uns die Delfin Show anschauen.“, meinte er und deutete auf das etwas weiter entfernte Gebäude, das einen Delfin auf dem Dach hatte.
„Was Ruhiges also, okay.“, sagte Takahiro lächelnd und stand auf.
Nach der Delfin Show sahen sie sich noch zwei weitere Shows an und gerade als sie das Gebäude verlassen hatten, klingelte ein Handy.
„Ich glaube das ist deins.“, meinte der Grauhaarige.
„Oh, du hast Recht.“  Als Takahiro sein Telefon aus der Tasche gezogen und auf das Display gesehen hatte, verfinsterte sich sein Blick augenblicklich.  „Ich muss da eben ran gehen, dauert auch nicht lange.“, sagte er mit ernster Stimme und verschwand hinter einer Ecke.
Usami Akihiko sah seinem Freund mit ernster Miene hinterher und fragte sich wer der Anrufer sein könnte.  Der Autor setzte sich auf eine naheliegende Bank und zündete sich eine Zigarette an.  (Wann er mir wohl sagen wird was geschehen ist?  Ich werde noch verrückt…)
10 Minuten später kam Takahiro wieder und noch immer hatte er diesen finsteren Gesichtsausdruck.
„Tut mir leid, hat doch länger gedauert.“
„Ist schon okay, war ja sicherlich wichtig…“, sagte der Autor mit einem leichten Lächeln.
„Naja… lassen wir das.“, erwiderte Takahiro.  „Was machen wir jetzt?  Es wird langsam dunkel.“
„Stimmt.  Hmn, ich weiß nicht.  Zurück fahren?“
„Also eigentlich würde ich lieber noch etwas hier bleiben.“
„Oh.  Okay, dann bleiben wir eben noch hier.“  Der Schriftsteller sah seinem Freund an, dass irgendetwas bei dem Telefonat gewesen sein musste und er deshalb nun traurig war.  Also musste er dafür sorgen, dass sich das änderte.  „Wo willst du hin?“
„Dort hin!“, erwiderte er und zeigte auf das große Riesenrad.
„Ah, gut.  Dann dahin.“
Also machten sich die Zwei auf den Weg zum Riesenrad.  Beide schwiegen, keiner von ihnen brachte auch nur einen Ton auf dem Weg dahin über ihre Lippen, obwohl ihnen so viel auf dem Herzen lag.
Nun saßen sie in einer Gondel des Riesenrades und starrten, ohne ein Wort zu sagen, in den sich dunkelblau färbenden Himmel.
„Was hältst du von der Ehe, Usagi-san?“, unterbrach der Schwarzhaarige die Stille.
„Hmn?“
„Und von der einen wahren Liebe?“
„Wie kommst du denn jetzt darauf?“, fragte der Autor etwas verwirrt.
„Ach nur so…“, gab er als Antwort zurück.
„Takahiro…“, fing der Autor ernst, jedoch mit sanfter Stimme, an.  „Willst du mir nicht sagen, warum du plötzlich zu mir gekommen bist?  Ich sehe dir doch an das etwas nicht stimmt.  Immerhin kennen wir uns schon so lange.“
„Wie kommst du darauf, dass etwas nicht stimmt?“, fragte er mit einem gequälten Lächeln.
Dann beherrschte erneut Stille die Gondel.  Nach einigen Minuten jedoch, atmete der Schwarzhaarige tief durch.  „Die Wahrheit ist… ich wusste nicht wohin ich sonst gehen sollte.  Du bist schließlich mein bester Freund…“
„Takahiro…“, Usami Akihiko sah sein Gegenüber mit weit geöffneten Augen an.
„Für mich ist das ein völlig neues Gefühl, ich weiß einfach nicht, was ich machen soll.“, sagte er mit weinerlicher Stimme.  „Ich meine, wie soll man sich fühlen, wenn man von seiner Frau verlassen wird?“

~~~~~~~~~

So, dass waren erstmal alle ^^
Geht bald weiter~

LG Kaljaღ

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Zuletzt von Kaljaღ am Do Sep 05, 2013 12:01 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Junjou Romantica ~ Meine neue Liebe -- Yaoi/Shounen Ai/16 Slash   Sa Jul 13, 2013 4:11 pm

OMG! Habe ich gestern die ganze Zeit gesucht, also diese FF.... ich kannte das erste Kapitel habe abrr den autoren vergessen, WIE TOLL *0*
Ich mach mich gleich ran die anderen kapis zu lesen, oh man ich glaubs nicht *Q*

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BeitragThema: Re: Junjou Romantica ~ Meine neue Liebe -- Yaoi/Shounen Ai/16 Slash   Sa Jul 13, 2013 4:51 pm

Oh man du musst unbedingt weiter schreiben ich will wissen wie es weiter geht!!! Ich habe JR-Hunger und brauche mehr Stoff.
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BeitragThema: Re: Junjou Romantica ~ Meine neue Liebe -- Yaoi/Shounen Ai/16 Slash   Sa Jul 13, 2013 6:43 pm

xD

Das 6. Kapitel is quasi schon fertig, muss es nur noch abtippen ^^
Habe sogar schon das 7. Kapitel angefangen ^^

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BeitragThema: Re: Junjou Romantica ~ Meine neue Liebe -- Yaoi/Shounen Ai/16 Slash   Sa Jul 13, 2013 6:46 pm

 
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BeitragThema: Re: Junjou Romantica ~ Meine neue Liebe -- Yaoi/Shounen Ai/16 Slash   Sa Jul 13, 2013 7:26 pm

oh my fucking god! Schnell lesen Nasenblut 
Ich find die FF so derart klasse und bin soooo gespannt wie es weiter geht gaiagai 

Wehe du brichst sie ab oder schreibst einfach so nicht mehr weiter anguihgadskfjgsdklf 

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BeitragThema: Re: Junjou Romantica ~ Meine neue Liebe -- Yaoi/Shounen Ai/16 Slash   Sa Jul 13, 2013 7:49 pm

lol
Nene, keine Angst, ich höre schon nicht mitten drin auf.
Ich bin ja selbst gespannt was mir noch so alles einfallen wird.
Zwar weiß ich, was noch im groben so alles passieren wird, aber erstmal bis dahin kommen^^

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BeitragThema: Re: Junjou Romantica ~ Meine neue Liebe -- Yaoi/Shounen Ai/16 Slash   Sa Jul 13, 2013 7:52 pm

Das ist wirklich schön zu hören. Nur immer so weiter deine Fans stehen voll hinter dir.  
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BeitragThema: Re: Junjou Romantica ~ Meine neue Liebe -- Yaoi/Shounen Ai/16 Slash   So Jul 14, 2013 8:37 am

Ich brauch mehr stoff Surprised
Werden Usagi und Takahiro eig ein Paar? 0:

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BeitragThema: Re: Junjou Romantica ~ Meine neue Liebe -- Yaoi/Shounen Ai/16 Slash   So Jul 14, 2013 9:00 am

Ich auch!! Hoffentlich nicht. Zu Usagi gehört einfach Misaki
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BeitragThema: Re: Junjou Romantica ~ Meine neue Liebe -- Yaoi/Shounen Ai/16 Slash   So Jul 14, 2013 10:16 am

Wahaha^^
Das verrate ich doch nicht, da wäre ja die ganze Spannung dahin xD
Aber dieses warten ist schon schlimm *g* ich hasse es auch :P

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BeitragThema: Re: Junjou Romantica ~ Meine neue Liebe -- Yaoi/Shounen Ai/16 Slash   So Jul 14, 2013 10:39 am

Kleiner Teufel, lass und nur nicht zu lange warten xD
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BeitragThema: Re: Junjou Romantica ~ Meine neue Liebe -- Yaoi/Shounen Ai/16 Slash   So Jul 14, 2013 10:49 am

Hihi ^^
Also eigendlich habe ich nen Wochenrhythmus, also 1 Kapitel in der Woche xD
So steh ich weniger unter druck ^^
Wenn ich könnte würde ich den ganzen Tag nur schreiben und dabei Musik hören.
Allerdings habe ich nen 16 Monate alten Sohn der meine Aufmerksamkeit braucht^^
Habe also nur Zeit, wenn er in der Krippe ist oder er schläft.
Und da man ja auch noch andere Dinge zutun hat und ich, wie gesagt, auch an anderen Geschichten arbeite, muss ich mir meine Zeit halt einteilen (:
Desweiteren habe ich im Moment das Problem, das mein PC noch unten bei meiner Mutter im Wohnzimmer steht und wenn die hier ihre Schläfchen hält, kann ich leider nicht wild drauf lostippen *g* Bin nämlich erst vor kurzem hierher gezogen. Wenn ich Glück habe, habe ich nächste Woche endlich mein eigenes Internet in meiner Wohnung oben, dann sollte alles besser werden ^^

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BeitragThema: Re: Junjou Romantica ~ Meine neue Liebe -- Yaoi/Shounen Ai/16 Slash   So Jul 14, 2013 9:26 pm

Ich freu mich auf weitere Posts von dir xD
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BeitragThema: Re: Junjou Romantica ~ Meine neue Liebe -- Yaoi/Shounen Ai/16 Slash   Mo Jul 15, 2013 11:10 pm

Mach dir keinen Stress Very Happy
Soll ja auch nicht zum Zwang werden, schreib einfach sobald du kannst, ich freue mich jederzeit auf neue Kapitel! Very Happy
Und knuddel dein süsses baby von mir *Q*


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BeitragThema: Re: Junjou Romantica ~ Meine neue Liebe -- Yaoi/Shounen Ai/16 Slash   Di Jul 16, 2013 6:29 am

Da wird sich Leon aber freuen ^^

Und ähm *hust* ich bin schon fast mit dem 7. Kapitel fertig *hust* xD
Das 6. Kapitel liegt hier also schon zum posten bereit *g*
Ich mag es wartende Menschen zu quälen O.O
Nein, Scherz xD 
Werd es dann die Tage posten, möcht ein bisschen Vorsprung haben, falls ich mal nicht soviel Zeit habe ^^

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BeitragThema: Re: Junjou Romantica ~ Meine neue Liebe -- Yaoi/Shounen Ai/16 Slash   Mi Jul 17, 2013 1:13 pm

Oh toll xD

uhhh ein toller Name, mein Bruder heisst mit zweitname Lèon Very Happy

Freue mich aufjedenfall auf ein paar weitere Kapitel **
Mach dir keinen stress, ist ja nicht schlimm wenn ein kapi sich verspätet^_^

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BeitragThema: 6. Kapitel ~ Sehnsucht   Do Jul 18, 2013 11:51 am


 Sehnsucht


„Misaki, wie weit bist du?“, rief sein Chef ihm zu.
„Hier bin ich fertig!“, gab er als Antwort zurück.
„Gut.“, meinte Honda, als er auf Misaki zuging.  „Jetzt nur noch das Buch von Yoshima-san.“
„Wie viel Zeit haben wir denn noch?“, fragte der angehende Editor.
„Ungefähr eine halbe Stunde, also noch genügend Zeit.“
„Ja schon, die hätten uns trotzdem früher in die Halle lassen können.“, nörgelte Misaki.
„Nun reg dich doch nicht darüber auf.“, meinte der Blonde gelassen.  „Wir schaffen doch alles rechtzeitig.“
Inzwischen war es kurz vor 19 Uhr und Misaki bereitete mit seinen Kollegen alles für die heutige Ausstellung vor.  Neben ihrem Stand bei einer Buchmesse, hatte sie noch diverse Ausstellungen.  Um zu sehen wie so etwas ablief, wurden dieses Jahr die Neulinge des Verlages mit diesen Veranstaltungen betraut, natürlich unter der Aufsicht der Verkaufsabteilung.
Diese Arbeit machte Misaki sehr viel Spaß, doch heute hatte er auf nichts Lust.  Er wünschte sich nur, dass alles schon vorbei wäre und er schnell zurück ins Hotel könnte.
Nachdem sein Bruder heute Morgen einfach aufgelegt hatte, stand er noch eine ganze Weile regungslos da und fragte sich, was das alles sollte.  Er machte sich die ganze Zeit Sorgen und unendlich viele Gedanken und sein geliebter Usagi-san schien die Zweisamkeit mit Takahiro in vollen Zügen zu genießen.  
Fast hätte er sich wieder seinen Koffer geschnappt und wäre am liebsten nach Hause gefahren.  Doch er biss sich auf die Unterlippe und zwang sich selbst dazu sich zu beruhigen.
Also ging er ins Bad und warf sich erst einmal kaltes Wasser ins Gesicht.  (Ich muss ruhig bleiben.  Er hat immerhin gesagt ich brauch mir keine Sorgen machen!)  Mit diesem Gedanken zog Misaki seinen Anzug an und ging hinunter in die Hotellobby, wo ihn sein Vorgesetzter schon ungeduldig erwartete.  Sie frühstückten gemeinsam, danach jagte ein Termin den Anderen und so war der Tag schnell vorüber gegangen.  Nun musste Misaki nur noch diese Ausstellung hinter sich bringen.
„Takahashi-san, es geht los!“, sagte ihm ein Kollege beim Vorbeigehen.
„Ja, ich weiß.“, erwiderte er und begab sich zum Haupteingang der Ausstellungshalle.

Die Zeit verging so langsam, dass Misaki das Gefühl hatte sie würde nie vorbei gehen, doch gegen 23 Uhr war es endlich soweit.
„Geschafft.“, sagte er erschöpft.
„Ja, gute Arbeit heute.“, meinte Honda und legte ihm seine Hand auf die Schulter.  „Wollen wir noch etwas trinken gehen?“
„Schon wieder?“
„Was heißt hier bitte schon wieder?  Das gestern konnte man nun wirklich nicht als trinken bezeichnen.  Du bist ja schon nach zwei Gläsern umgefallen.“
„Ich vertrage eben nicht viel Alkohol!“, sagte Misaki etwas frustriert.
„Dann trinkst du eben Milch.“, neckte Honda seinen Kollegen.
„Was?  Willst du mich etwa verarschen?  Wer trinkt schon in einer Bar Milch…“
„Das war doch nur ein Scherz, reg dich doch nicht gleich wieder so auf…“
„Tut mir leid, aber mir ist heut echt nicht nach Scherzen zumute.  Ich glaube, ich werde gleich ins Bett gehen…“
„Ist alles in Ordnung?“, fragte der Blonde nun etwas besorgt.  „Du wirkst heute schon den ganzen Tag so abwesend.“
„Wie soll alles in Ordnung sein?  Ich konnte seitdem nicht noch einmal mit Usagi-san reden…  Ich habe keine Ahnung was er denkt oder ob er mir glaubt, dass wirklich nichts passiert ist.“
„Hör mal Misaki.“, warf Honda nun ein.  „Wenn Usami-sensei dich wirklich liebt, wird er dir doch sicher vertrauen oder?“
„Ja schon…  aber du kennst ihn eben nicht so wie ich…“
Misaki erinnerte sich an die Zeit zurück, wo die Familie des Autors sich zwischen sie stellen wollte und sie versucht hatte, einen Keil zwischen die zwei Liebenden zu treiben.  Damals war der Schriftsteller ständig auf der Hut gewesen und übervorsichtig was Misaki anging.  Er war jedes Mal die Eifersucht in Person wenn sein Bruder ins Spiel kam.  Weshalb sich Misaki gut vorstellen konnte, das sein Geliebter in diesem Moment vor Eifersucht kochen würde, nachdem er das Gerede von seinem Vorgesetzten gehört hat.  Jedoch beunruhigte es den angehenden Editor doch ein wenig, dass der Autor trotz allem so ruhig geblieben war.  So kannte er ihn überhaupt nicht.  Er hatte darauf gewartet angeschrien, ausgeschimpft und wie immer mit sanfter Gewalt genommen zu werden, doch nichts von allem geschah.  Insgeheim hatte Misaki sich gewünscht, Usagi würde zu ihm kommen, um sich zu vergewissern.  Das wäre nur mehr als typisch für ihn gewesen.  Aber natürlich kam er nicht, immerhin konnte er Takahiro ja nicht einfach alleine lassen.  Doch Misaki vermisste seinen Geliebten so sehr, dass er schon fast wahnsinnig wurde vor Sehnsucht.  Dieses Gefühl war völlig neu für ihn.
„Hey!  Pass doch auf!“, rief Honda plötzlich mit lauter Stimme und hielt seinen jungen Kollegen am Arm fest.
„Wa… was ist?“, stotterte dieser.
„Du wärst fast bei Rot über die Straße gelaufen!  Wo bist du denn schon wieder mit deinen Gedanken?“
„Ich glaube, nicht da wo ich sollte…  Danke.“
„Dafür musst du dich nicht bedanken.“, erwiderte der Blonde mit ernster Miene.  „Du bist ja völlig durch den Wind…  Da hilft nur eins!“
„Und das wäre was?“, fragte Misaki lustlos.
„Reden!“
„Reden?“
„Ja!  Über seine Probleme reden hilft!“
„Ich weiß ja nicht.“, meinte der Braunhaarige skeptisch.  „Selbst wenn ich jetzt mit dir darüber reden würde, löse ich mein Problem dadurch trotzdem nicht.  Also bringt mir das reicht gar nichts!  Außerdem würde das sicher die ganze Nacht dauern…“
„Hah… dir ist echt nicht zu helfen.“, seufzte Honda.
„Ich weiß…“, erwiderte Misaki deprimiert.
Mittlerweile war es kurz vor 24 Uhr.  Die zwei erschöpften Männer hatten endlich ihr Hotel erreicht und waren auf dem Weg zu den Fahrstühlen.
„Soll ich noch mit zu dir kommen?“, fragte Honda, als sie nach oben fuhren.
„Nein… ich denke das ist keine gute Idee.  Ich werde mich sofort ins Bett hauen.“
„Hmn, okay…“, sagte sein Chef mit leicht trauriger Stimme.  „Na dann wünsch ich dir eine gute Nacht.  Wir sehen uns morgen.“
„Ja, gute Nacht.“, erwiderte Misaki knapp und verschwand hinter der Tür seines Hotelzimmers.
Der Blonde starrte noch eine Zeitlang auf die Zimmertür seines Kollegen, ehe er sich auf den Weg in sein Zimmer machte.  Dort angekommen warf er seine Sachen auf den Tisch, ließ sich seufzend auf sein Bett fallen und vergrub sein Gesicht im Kissen.  „Misaki du Idiot…“  
Wie gern hätte Honda seinen jungen Kollegen vorhin in den Arm genommen.  Doch er musste seine Gefühle und sein Verlangen unterdrücken.  Denn er wollte um jeden Preis verhindern, dass Misaki sich von ihm abwandte.  Er wusste genau wie sehr sein Kollege den Autor liebte und wollte sich auf keinen Fall zwischen sie drängen.  Aber genauso wenig konnte er mit ansehen, wie Misaki unter dieser Liebe litt.  Der Blondhaarige befand sich in einer Zwickmühle und wusste seit langem nicht mehr, was er machen sollte.
Fast ein Jahr kannte er Misaki nun schon und er konnte sich noch ganz genau an ihr erstes Treffen erinnern.  Denn er hatte sich auf den ersten Blick in den jungen Studenten verliebt.  Als er kurze Zeit später dann herausfand, dass seine heimliche Liebe und der berühmte Autor Usami Akihiko zusammen leben, konnte er eins und eins zusammen zählen.  Also versuchte Honda die Gefühle für seinen Kollegen im Keim zu ersticken. Doch er schaffte es einfach nicht, sein Verlangen wurde nur immer größer.
Plötzlich fuhr der Blonde erschrocken hoch, denn jemand hatte an seiner Tür geklopft.  Nachdem er sich zurück auf seine Beine gequält hatte, ging er zur Tür und sah durch den Türspion.  Er rieb sich die Augen und sah noch einmal durch den Spion.  Honda glaubte nicht was er da sah, da stand doch wirklich sein geliebter Misaki vor der Tür.  
„Hey Misaki, was ma-“, begann er, als er die Tür öffnete, verstummte jedoch, als er in das Gesicht seines Kollegen sah.  Denn dieser hatte rote, Tränenerfüllte Augen und sah Honda mit einem Blick an, der ihm fast das Herz zerriss.


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Zuletzt von Kaljaღ am Do Sep 05, 2013 12:05 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Junjou Romantica ~ Meine neue Liebe -- Yaoi/Shounen Ai/16 Slash   Do Jul 18, 2013 1:09 pm

*kresich* NEUES KAPITEL! *-*
Lese ich heute, sobald ich die "Sekaiichi Hatsukoi ~ Ich liebe ihn einfach -- Yaoi/Shounen Ai/16 Slash" FF durch habe Very Happy

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BeitragThema: 7. Kapitel ~ Antworten   Fr Jul 26, 2013 11:22 am

Antworten

„Wer war das denn jetzt um diese Uhrzeit?  Etwa Misaki?“, fragte der Schwarzhaarige den Autor, als dieser sich gerade auf die Couch setzte.
„Nein…“, gab er als Antwort, nachdem er sich eine Zigarette angezündet hatte.  „War nicht wichtig.“
„Okay…“
„Du bist jetzt wichtig, Takahiro!“
„Usagi-san…“
Nachdem Takahiro seinem Freund endlich gesagt hatte, was nun geschehen war und warum er so plötzlich bei ihm aufgetaucht war, verspürte er den Wunsch es nicht erfahren zu haben.  Denn die Tatsache, dass seine Frau ihn verlassen hatte und er jetzt quasi wieder Single war, ließ in dem Autor seltsame Gefühle aufkommen.  Usami Akihiko wusste in dem Moment nicht was er seinem Freund sagen und wie er ihn trösten sollte. Also war er einfach aufgestanden und nahm den Schwarzhaarigen, der mittlerweile Tränen in den Augen hatte, in seine Arme.  Takahiro wusste zuerst nicht wie ihm geschah, doch dann erwiderte er die Umarmung und klammerte sich an den Autor.  So verharrten sie, bis ihre Gondel zum Stehen kam und sie aussteigen mussten.
Während der gesamten Heimfahrt sagte keiner von ihnen ein Wort, erst nachdem sie die Haustür hinter sich geschlossen hatten wurde die unerträgliche Stille die sie umgab durchbrochen, denn das Handy des Schriftstellers klingelt.  Natürlich konnte es um diese Uhrzeit nur sein geliebter Misaki sein, doch für ihn kam jetzt Takahiro an erster Stelle, er würde das sicherlich verstehen.  Also beschloss er den Anrufer wegzudrücken, sein Handy auszuschalten und auch den Stecker des Telefons zu ziehen.  Denn er wollte sich jetzt Zeit für seinen besten Freund nehmen.
„Dann erzähl mal.“, sagte Usagi vorsichtig, mit sanfter und ruhiger Stimme.  „Was ist passiert?“
„Hmn…“  Der Schwarzhaarige senkte seinen Kopf.  „Es lief eigentlich alles wunderbar zwischen uns. Mit unserer Arbeit war auch alles bestens.  Wir haben sogar schon über Nachwuchs gesprochen…  Dann eines Abends, kam Minami ins Wohnzimmer, setzte sich neben mir auf die Couch und sah mich traurig an.  Ich fragte sie was denn los sei, doch sie schwieg einfach nur.  Seit diesem Abend redete sie raum noch mit mir.  Ich wusste überhaupt nicht was los war und dachte ich hätte irgendetwas falsch gemacht…“  Takahiro hielt inne.
Der Schriftsteller betrachtete seinen Freund mit sorgevoller Miene und hörte ganz genau zu was dieser zu erzählen hatte.
„Naja… nach gut einer Woche habe ich es dann nicht länger ertragen und sie zur Rede gestellt.  Daraufhin fragte sie mich ob mir nicht etwas aufgefallen wäre, was ich verneinte.  Und dann sagte sie mir tatsächlich, dass sie sich von mir nicht mehr geliebt fühlt.  Ich war echt geschockt und wusste nicht was ich darauf antworten sollte…  Wir haben dann eine Weile diskutiert und irgendwann meinte Minami dann, dass es besser sei wenn wir uns trennen.  Völlig verstört habe ich dann meine Sachen gepackt und bin einfach losgefahren.  Am Ende stand ich dann vor deiner Tür…“
„So war das also…“, meinte Usami Akihiko unfähig etwas anderes von sich zu geben.  Zu geschockt war er von dem, was er eben gehört hatte.
„Ja…“
Wieder einmal herrschte Stille zwischen den zwei Freunden.  Beide, einer der nicht wusste was er zu allem sagen sollte und sein bester Freund, der nicht mehr als das sagen konnte, saßen sich schweigend gegenüber.
„Und was hast du jetzt vor?“, fragte der Autor nach einer Weile.
„Ich weiß es noch nicht…“, antwortete der Angesprochene.  „Bei der Arbeit habe ich erst mal Urlaub genommen.  Wir wollen uns in ein paar Tagen treffen und überlegen wie es nun weitergehen soll.  Ich dachte, dass ich vielleicht solange hier bleiben kann…“
„Sicher!  Bleib solange du willst!“, platzte es aus dem Autor.  Natürlich würde er ihn so gut er konnte unterstützen, das war selbstverständlich.  „Takahiro…  ich weiß nicht genau wie ich dir helfen kann, aber bitte sage mir wenn ich etwas für dich tun kann, egal was!“
„Usagi-san… ich danke dir.“, sagte der Schwarzhaarige gerührt.  „Du hilfst mir schon indem du einfach nur da bist.  Ich wollte nicht allein sein, ich brauchte einfach jemanden, bei dem ich mich wohlfühle und das ist nun mal bei dir…“
Der Grauhaarige sah sein Gegenüber überrascht und zugleich verwirrt an und fragte sich ob Takahiro schon früher einmal so ihm gegenüber gewesen war.
„Ähm…“  Nachdem Takahiro realisiert hatte was er eben von sich gegeben hatte, färbte sich sein Gesicht leicht rot und er sah verlegen zur Seite.  „Ich glaube, ich werde dann mal schlafen gehen.  Es ist schon spät und ich bin völlig erschöpft.“
„Du hast Recht, es ist wirklich schon recht spät.  Lass uns morgen weiter reden, ruh dich erst einmal aus.“, sagte Usagi mit ruhiger Stimme.
„Ja, danke…“  Takahiro stand auf und ging mit langsamen Schritten auf sein Zimmer zu.
„Takahiro…“
„Ja?“  Der Schwarzhaarige drehte sich blitzartig um.
„Wenn du irgendetwas brauchst, sag es mir, okay?  Ich bin für dich da…“
„Usagi-san…  Ich danke dir, ich danke dir wirklich.“, erwiderte er mit Tränen in den Augen.  „Es ist wirklich ein Wunder, dass ich so einen Freund wie dich an meiner Seite haben darf.“  Takahiro hielt kurz inne und es schien als würde er über etwas nachdenken.  „Ich…  Ach, ist nicht so wichtig.“, meinte er mit einem leichten Lächeln.  „Ich danke dir, gute Nacht.“  Und damit verschwand er hinter seiner Zimmertür.
(Takahiro…)  Usami Akihiko konnte es noch immer nicht wirklich glauben.  Wie sehr hatte er sich damals insgeheim gewünscht, dass so etwas passiert und er seinen geliebten Takahiro trösten könnte.  Doch jetzt wusste er nicht, was er machen geschweige denn was er fühlen sollte.
(Was wohl Misaki dazu sagen wird?  Misaki… Misaki…)  Mit einem Mal verspürte der Autor so eine Sehnsucht nach seinem Geliebten, dass er nach seinem Handy griff, es wieder anmachte und seine Nummer wählte.  Doch noch während die Nummer durchgewählt wurde legte er wieder auf und warf das Handy in eine Ecke der Couch.  Er konnte doch jetzt nicht einfach anrufen!  Nicht um diese Uhrzeit und schon gar nicht nachdem er  Misaki einfach weggedrückt hatte.  Der Autor hätte sich dafür selbst Ohrfeigen können.  Doch in diesem Moment waren all seine Gedanken nur bei Takahiro und er dachte über das, was er tat, nicht wirklich nach.
Der Grauhaarige schloss seine Augen.  (Ich sollte ins Bett gehen, mein Kopf zerspringt gleich…)  Er quälte sich auf seine Beine und ging ins Schlafzimmer.  Dabei fragte er sich, was ihm Takahiro da eben wohl noch sagen wollte.


„Er hat also einfach aufgelegt und dann auch noch sein Handy ausgemacht?  Oh Mann…“  Honda Shouta schüttelte seinen Kopf und sah sein Gegenüber mitleidig an.  „Er wird sicher einen Grund dafür haben…“
„Ja, das denke ich ja auch.“, schluchzte Misaki.  „Trotzdem… ich wollte unbedingt mit ihm reden!“
„Hmn…  Erzähl mir doch endlich mal was los ist.  Das mit anzusehen ist langsam echt unerträglich, also will ich wenigstens wissen warum du hier in meinem Zimmer sitzt und heulst.“
„Ja okay… ich erzähle dir alles.“, erwiderte der Braunhaarige und legte seinen Kopf seitlich auf den kleinen Tisch.
Misaki fing ganz von vorne an.  Er erzählte wie er und der Autor sich kennenlernten und wie er durch einen Zufall herausfand, dass der Schriftsteller in seinen Bruder verliebt war.  Und der Schriftsteller Misaki, nachdem Takahiro seine Verlobte vorgestellt hatte, seine Liebe gestanden hat.  Natürlich ließ der angehende Editor den Ärger mit der Usami Familie nicht aus, er erzählte jede Kleinigkeit.
„Naja und nachdem Usagi-sans Vater mich ein wenig akzeptiert hatte, lief es eigentlich ganz gut.  Sicherlich gab es hier und da Meinungsverschiedenheiten und auch mal Streit.  Aber alles in allem kann ich mich nicht beklagen.“
„So war das also.“, warf Honda interessiert ein.
„Ja… darum versteh ich nicht, warum er jetzt so ruhig bleibt.  Es wäre völlig normal für ihn gewesen, hier einfach aufzutauchen und mich zurück mit nach Hause zu nehmen, aber…  Nichts ist passiert!  Ich verstehe es einfach nicht!  Das bringt mich noch um den Verstand!  Darum…“  Misaki  hielt kurz inne und ging noch einmal in sich.  Dann machte er ein trauriges, jedoch ernstes Gesicht.  „Darum werde ich auch das Gefühl nicht los, dass das alles etwas mit meinem Bruder zu tun hat.  Ich meine, wenn er uns besuchen kam und das war nicht allzu oft, dann immer mit seiner Frau, nie allein.  Und irgendetwas muss ja, laut    Usagi-sans Aussage, vorgefallen sein.  Was, wusste er in dem Augenblick auch noch nicht…  Aaaaah ich werde noch verrückt!  Heut Morgen wollten sie irgendwohin und schienen ihren Spaß zusammen zu haben.  Natürlich bin ich der Einzige dumme der sich hier wie verrückt Gedanken macht!“  Der Braunhaarige holte tief Luft und leerte sein Bierglas mit einem Zug.  „So, jetzt weißt du alles!  Bist du nun zufrieden?“
„Ja und nein“, antwortete Honda nach einem kurzen Moment.  „Nachdem was du mir eben erzählt hast, kann ich sein Verhalten auch nicht ganz nachvollziehen.  Aber ich bin mir sicher, es gibt eine plausible Erklärung dafür.“
„Meinst du?“, fragte Misaki deprimiert.
„Bestimmt.“
„Hmn…“  Der angehende Editor starrte in die Luft und dachte nach.  (Wahrscheinlich hat Honda-san recht.  Immerhin hat er ja gesagt, ich brauch mir keine Sorgen machen…)  Doch trotzdem wollten diese Gedanken nicht aus seinem Kopf verschwinden.
Der Blonde beobachtete den Jüngeren genau und wäre am liebsten über ihn hergefallen, um ihn von seinen Sorgen und Ängsten zu befreien.  Doch da dies unmöglich war, füllte er sein Glas erneut mit Bier und leerte es sogleich mit einem Zug.   „Haah…  Es sind ja nur noch ein paar Tage, dann sind wir hier fertig.“
„Ein paar Tage?“, fragte Misaki verwirrt.  „Es ist noch über eine ganze Woche!“
„Ach, habe ich dir das gar nicht erzählt?  Die schicken noch ein paar Kollegen vorbei, sodass wir früher nach Hause können.  Aber keine Ahnung wieso.“
„Aah!  Super!“
„Ja…“
„Danke, dass du mir zugehört hast Honda-san.“, meinte der angehende Editor plötzlich mit ruhiger Stimme.  „Ich habe noch nie jemanden gehabt, mit dem ich wirklich über Usagi-san und meine Probleme reden konnte.“
„Schon gut…“, erwiderte der Blondhaarige.  „Der Ältere muss schließlich auf den Jüngeren aufpassen!“
„Hey!  Was soll das denn bitte heißen?  Ich bin nur zwei Jahre jünger!“
„Hahaha, tut mir leid.  Aber wenigstens kannst du dich wieder über so etwas aufregen.“
„Oh, du hast Recht.  Danke, das Reden hat wirklich geholfen.“, meinte Misaki etwas erleichtert.
„Sagte ich ja.“, sagte Honda mit einem Lächeln im Gesicht.
„Ja, dass hast du… wie spät ist es eigentlich?“
„Gleich um 4 Uhr.“
„Was?“  Er sah seinen Vorgesetzten geschockt an.  „Ich hatte ja gesagt es würde die ganze Nacht dauern.  Also ich denke, ich werde dann mal zurück in mein Zimmer gehen.“
„Ja…“
Der angehende Editor richtete sich auf und streckte sich erst einmal.  „Also, nochmal danke fürs zuhören, hat wirklich gut getan.“
„Immer wieder gern wenn du es bist.“
„Honda-san…“
„Misaki, ich…“
„Hmn?“
„Ach nichts.“, sagte der Blonde dann und stand ebenfalls auf.  „Schlaf gut und wenn irgendetwas ist, du weißt ja wo du mich findest.“
„Ja, ich danke dir.“, erwiderte er und schenkte seinem Chef ein herzliches Lächeln.  „Gute Nacht!“  
Und damit verschwand Misaki aus dem Hotelzimmer und ließ einen einsamen Honda Shouta zurück.

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Zuletzt von Kaljaღ am Do Sep 05, 2013 12:06 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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